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5 Dinge, die passieren, wenn du keinen Sex mehr hast

Auf einmal findet überhaupt kein Sex mehr statt in deinem Leben? Die Abstinenz wirkt sich nicht nur auf deine Seelenlage, sondern auch auf deinen Körper aus. Hier erfährst du die wichtigsten Punkte, die bei einer totalen Sexflaute auftreten können:

genervte Frau, weil sie keinen Sex hat

#1 Erhöhte Anfälligkeit für Stress und Übergewicht

Eine weltweite Umfrage besagt: Über die Hälfte der Teilnehmer halten guten Sex für ein ausgezeichnetes Mittel gegen Stress. Intime und innige Momente zu zweit lassen uns vergessen, was uns belastet und stresst. Die entspannende Wirkung von Sex ist aber nicht mehr gegeben, wenn wir nur noch ganz selten sexuelle Kontakte oder gar keine mehr haben.

Ein weiterer Stressfaktor: Wenn du selten Sex hast, produziert dein Körper weniger Testosteron. Dadurch verbrennst du auch weniger Energie, und das Risiko eine Gewichtszunahme steigt.

Außerdem neigen Menschen, die dauerhaft sexfrei leben, eher zu Ersatzbefriedigungen wie Schokolade oder Fast Food. Kummerspeck und Übergewicht sind nicht selten die sichtbaren Folgen und verringern die Lust auf Sex möglicherweise noch zusätzlich.

#2 Dein Muskelaufbau kann erlahmen

Bei fehlender sexueller Betätigung besteht die Gefahr, dass deine Muskeln erschlaffen. Das Sexualhormon Testosteron spielt nämlich beim Aufbau der Muskulatur eine bedeutende Rolle.

Deine Körperspannung trainierst du übrigens auch bei Sexstellungen, die nicht ganz so akrobatisch ausfallen wie im "Kamasutra": Sogar bei der guten alten Missionarsstellung tust du ebenfalls etwas für deinen Muskeltonus und einen straffen Body.

#3 Deine Begierde kann sich verringern

Sex verlernst du natürlich nicht. Doch in enthaltsamen Phasen neigt dein Körper dazu, sich an den sexfreien Zustand zu gewöhnen. Läuft er erst einmal auf Sparflamme in Sachen Sex, meldet sich die Lust mit der Zeit eventuell immer seltener.

Der Grund dafür: Die Produktion der Sexualhormone sinkt und dreht dein Verlangen in Richtung Null. Die US-Sextherapeutin Tammy Nelson bezeichnet Sex nicht umsonst als "das beste Aphrodisiakum".

Das heißt: Je öfter du sexuell aktiv bist, desto schärfer wirst du drauf. Falls du gerade keinen Sexpartner zur Stelle hast, versuch es am besten über ein Sexportal, bevor sich deine Libido komplett verabschiedet. So bleibst du in Übung.

#4 Dein Erkältungsrisiko kann steigen

Diese Nebenwirkung von Sex wird häufig übersehen oder unterschätzt: Sexuelle Aktivitäten stärken dein Immunsystem. Erkältungsbakterien und -viren lassen sich "wegküssen", denn der Speichelaustausch verringert die Infektionsgefahr.

Probanden einer amerikanischen Studie mit häufiger als drei Mal Sex pro Woche produzierten weitaus mehr Antikörper als die Gruppe mit deutlich weniger Sex. Falls du also häufig verschnupft und erkältet bist, liegt es möglicherweise am mangelnden Sex.

versorgener sexy Mann in die Dusche

#5 Deine Lebenserwartung kann sich verkürzen

Das klingt dramatisch, ist aber belegt: Mit der Anzahl der Orgasmen steigt die Lebenserwartung - jedenfalls bei Männern. So lautet das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie aus Großbritannien. Experten gehen davon aus, dass sich auch bei Frauen möglichst viele Höhepunkte positiv auf die Lebenserwartung auswirken.

Außerdem kann bei Sexmuffeln das Risiko für Herzinfarkte ansteigen. Auch dieser Warnung liegen Forschungsergebnisse zugrunde: Eine US-Studie betont die Beziehung zwischen regelmäßigem Sex und einem gesunden Herzen.

Außerdem kann bei Sexmuffeln das Risiko für Herzinfarkte ansteigen. Auch dieser Warnung liegen Forschungsergebnisse zugrunde: Eine US-Studie betont die Beziehung zwischen regelmäßigem Sex und einem gesunden Herzen.

Demnach ist ein geregeltes Sexleben dafür geeignet, das Herzinfarktrisiko zu senken. Einen positiven Effekt auf die störungsfreie Tätigkeit des Organs sollen die beim Sex gesteigerte Herzfrequenz und der kurzzeitig erhöhte Blutdruck haben.

Sex macht also nur nicht nur dein Leben bunter und aufregender, sondern verlängert es möglicherweise sogar. Ob Selbstbefriedigung ein probater Ersatz ist bei bestimmten Punkten, wurde in den Studien allerdings nicht geklärt.

Um dich dabei anzuheizen, ist nicht nur Pornos gucken eine schöne Möglichkeit zum Anheizen, auch ein anonymer Sexchat mit einer fremden Person kann total prickelnd sein.

Also: Wenn mal kein Partner parat ist, tut es im Zweifelfall auch eine Runde Masturbation.

Bildnachweise:
1. Bild © georgerudy / fotolia.com
2. Bild © VadimGuzhva / fotolia.com