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Das Doppelzimmer

Paar beim LiebesspielErotische Shortstorys

Schweiß stand auf Noras Stirn, als sie endlich ihr Gepäck aufgegeben hatte. Jetzt nur noch zum Check in und dann konnte es losgehen Richtung Süden. Doch am Schalter dann die nächste Katastrophe. Ihr Flug war um einen Tag verschoben worden. Jetzt hatte sie ihr Gepäck aufgegeben, doch weiter ging es immer noch nicht. Sie rollte mit den Augen, dieser Stress war einfach zu viel für sie. Was jetzt? Die freundliche Flugangestellte verwies sie an ein Hotel nahe des Flughafens und auch hier hatte Nora einfach nur Pech. Das letzte Zimmer sei gerade an den jungen Mann dort drüben vermietet worden, erklärte die Angestellte freundlich und Nora schaute in die Richtung, auf die die junge Frau zeigte. Sie wollte am liebsten zu diesem Mann laufen, ihm den Zimmerschlüssel entwenden und sich nur noch ins Bett legen. Doch als ihr Blick den von Christian traf, waren alle bösen Gedanken verflogen. Was für tolle Augen, was für eine atemberaubende Ausstrahlung! Er sah in ihre Richtung, lächelte und als er ihren finsteren Blick bemerkte, schaute er irritiert. Er kam auf sie zu und sie betrachtete seinen Körper, der sich durch den gepflegten Anzug abzeichnete wie bei einer Modenschau. "Gibt es ein Problem?", hörte sie seine Stimme und da erst registrierte sie, dass er direkt vor ihr stand und sie ansprach. Sie schaute in seine Augen, die Magie war unbeschreiblich und sie hörte ihre eigene Stimme, als wäre es eine Fremde.


Gemeinsame Nacht mit dem Fremden

"Sie haben mir das letzte Zimmer vor der Nase weggeschnappt!", krächzte sie, doch Wut darüber verspürte sie längst nicht mehr. An Christians erschrockenen Blick merkte sie jedoch, dass sie das Ganze etwas zu rau rübergebracht hatte. "Das tut mir leid! Wenn Sie möchten, checke ich aus und nehme ein anderes Hotel", sagte er charmant, doch nun endlich begann sie zu lächeln. "Nein, das kommt gar nicht in Frage", lächelte sie ihn an und zock ihr kleines Köfferchen, was als Handgepäck durchging, näher an sich heran. "Ich werde schon ein Hotel finden", sagte sie, drehte sich um und wollte die Hotellobby verlassen. Doch seine Stimme hielt sie auf. "Warten Sie kurz, junge Frau", rief er ihr hinterher und sie blieb stehen und sah noch einmal in diese traumhaften Augen. "Ich habe ein Doppelzimmer, mit zwei Einzelbetten", sagte er schüchtern. "Wenn Sie eins davon haben möchten, dann können Sie gern bei mir schlafen", fügte er dann hinzu und eine feine Röte zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. Noras Herzs schlug urplötzlich bis zum Hals. Hatte er sie gerade wirklich gefragt, ob sie das Zimmer mit ihm teilen wolle? Eigentlich müsste sie empört sein, so ein Angebot von einem Fremden barg schließlich zig Gefahren. Doch noch ehe sie weiter nachdenken konnte, hörte sie bereits ihre eigene Stimme. "Das wäre ja wunderbar, ich zahle natürlich die Hälfte des Zimmerpreises", erklärte sie ihm und er lächelte mit seinem gewinnenden Aussehen. "Das ist ja prima! Dann kommen sie, ich helfe ihnen mit dem Gepäck."


Paar küsst sich im Bett

Allein auf dem Zimmer

Kurze Zeit später schloss sich die Zimmertür hinter den beiden und Nora spürte erst jetzt, wie ungewöhnlich es war, mit einem Fremden das Zimmer zu teilen. Doch jetzt gab es kein Zurück mehr. Unsicher richtete sie sich für die Nacht provisiorisch ein und konnte nicht verhindern, immer wieder in seine Richtung zu schauen. Auch ihm ging es nicht anders, sein Blick war nicht von der dunkelhaarigen Schönheit zu lösen. Sie zog ihn magisch an, ihr dunkles Haar, ihre üppige Oberweite, ihr schlanker Körper, all das brachte ihn fast um den Verstand. Als sich ihre Blicke trafen, war es Nora, die zuerst einen Schritt auf ihn zumachte. "Dankeschön", hauchte sie, als sie direkt vor ihm stand und bis heute wissen beide nicht, wie es zu diesem ersten Kuss kam, der alles veränderte. Plötzlich lag sie in seinen Armen, spürte seine vollen Lippen auf ihren und erschauerte, als seine Zunge sich in ihren Mund vorarbeitete. Sie küssten sich sanft, leidenschaftlich, warm, doch dann machte sich mehr und mehr Lust zwischen den beiden breit. Christians Hände erkundeten Noras Körper, die sich nur zu gern von ihm berühren ließ. Ihre Brustwarzen reckten erregt ihre Köpfe, als seine Fingerspitzen, die ein wenig kühl waren, darüber tanzten. Zwischen zwei Fingern zwirbelte er die Warzen immer wieder und lockte ihr damit Schauer über den Körper. "Oh ja, oh das fühlt sich so gut an", keuchte sie leise und wehrte sich nicht mehr, als er sie aufs Bett drängte und sanft ihre Hose über ihren Po nach unten zog.


Erotische Spiele im Hotel

Seine Lippen waren überall auf ihrem Körper, an ihrem Hals, auf ihren Brüsten, an ihrem Bauch. Weiter und weiter verwöhnte er sie, wanderte tiefer und als sie nach einer Weile komplett nackt waren und seine Zunge auf ihrem Venushügel tanzte, war ihr Keuchen längst in ein lustvolles Stöhnen übergegangen. Seine Zunge wusste genau, wonach sich Noras Körper sehnte und so wurde ihr heißer und heißer, während seine Lippen um ihre Perle lagen und seine Zungenspitze immer wieder dagegen stieß. Plötzlich rutschte er ein wenig nach unten und drang mit seiner Zunge in ihre enge Öffnung ein, was Nora vollkommen um den Verstand brachte. Sie stöhnte lauter, ihre Hände packten seinen Kopf und als der Orgasmus sie schüttelte, presste sie ihren Unterleib wie im Fieberwahn an seinen Mund. Endlich war der erste Druck verschwunden, doch jetzt wollte sie diesen Mann spüren. Er verstand ihr Flehen sofort und wanderte küssend über ihren Körper wieder nach oben. Als sie sich selbst auf seinen Lippen schmeckte, flutete eine neue Welle der Erregung ihren Körper. Ihre Zungen fanden einander, als sie sich vereinten und sein Körper von ihrem Besitz ergriff. Er fühlte sich gut an, überhaupt nicht fremd und als er das Tempo erhöhte, passte sich ihr Körper mühelos an. Es war, als würden sie sich schon ewig kennen. Es war kein harter Sex mehr, sondern sanfte Lust, die beide miteinander teilten, und als Nora noch einmal zu einem überwältigenden Orgasmus kam, ergoss sich Christian mit leisen, kehligen Lauten in ihrem warmen Schoß.


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