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Die ausgelebte erotische Geschichte

Junge dunkelhaarige nackte Frau
Erotische Shortstorys

Silvia war Autorin in einem Literaturblog geworden und hatte sich den Nickname Silvana zugelegt. Endlich konnte sie all die erotischen Geschichten niederschreiben, die durch ihre Fantasie geisterten. Sie klickte sich durch die Beiträge und Kurzbios der Ko-Autoren. Ihr Blick blieb an der Profilaufnahme eines Mannes hängen, der sich Felix nannte und sein literarisches Lieblingssujet "Geschichten vom Glück" nannte. Silvana fand seinen faszinierenden Kopf mit der prägnanten Nase genauso spannend wie die geistreichen Abhandlungen über Spielerglück, Liebesglück, Vaterglück. Den muss ich kennenlernen - das war ihr letzter Gedanke vorm Einschlafen. Gleich am nächsten Tag begann sie mit der Recherche und erfuhr, dass Felix keine 20 km von ihr entfernt lebte und gerade zu Hause ausgezogen war. Ein Wink des Schicksals, doch wie kam sie an ihn heran? Zunächst postete sie eine ihrer Storys über eine zarte Romanze in einem ziemlich schrägen Milieu. Und schon zwei Stunden später meldete sich Felix bei ihr, hieß sie im Blog willkommen und schrieb, er hätte Herzklopfen beim Lesen ihres Textes bekommen und fände ihr Porträtfoto überaus anziehend. So fing es an.

Das erste Treffen

Eine Woche später hatte sich ihr Kontakt dermaßen intensiviert, dass Silvana jeden Morgen zuerst an ihren Rechner stürmte, um seine Mails im Blog-System zu lesen. Felix verblüffte sie immer wieder mit seinen Gedanken, Assoziationen und heftigen Emotionen, die aus seinen Worten sprachen. Er schrieb ihr jede Nacht, manchmal auch am Tag. Sie wollte, sie musste endlich seine Stimme hören. Nach dem ersten Telefonat war es um Silvana geschehen: Felix sprach so warm und verführerisch mit ihr, dass sie weiche Knie bekam und hinterher bei ihm anfragte, ob er Lust auf ein Date hätte. "Gern. Sehr!", lautete seine Antwort. Er wartete in einem Gartenlokal auf sie, die Herbstsonne entlarvte die ersten Silberfäden in seinen schulterlangen Haaren, aber diesen Blick, mit dem er sie musterte, konnte sie nie wieder vergessen. Silvana war eine erfahrene Frau von 34 Jahren, doch bei Felix fühlte sie sich wie 18. Er ließ sie spüren, dass sie ihm gefiel, doch auf seine erste Berührung musste sie endlos lange warten. Ganz kurz fuhr er mit dem Daumen über die Innenseite ihres Handgelenks, während er über ein Romanprojekt sprach, und schaute Silvana dabei lange auf den Mund. Sie war erregt, verwirrt und verliebt - und dieser Gefühlstaumel machte sie unsicher und glücklich zugleich.Sie sagte auf einmal abrupt, sie müsste bald nach Hause gehen. So groß war ihre Angst, er könnte sich zuerst verabschieden. "Ich fahre dich!" Felix rief das in einem Ton, der keinen Widerspruch zuließ. Unterwegs stimmte sie zu, mit ihm gemeinsam den Sonnenuntergang am Fluss zu beobachten. "Etwas Romantik muss sein", brummte er zufrieden. "Und wenn es nur zur Inspiration ist." "Ich schmuse am liebsten, wenn es dämmert!" Silvana zuckte zusammen. Was hatte sie da gesagt! "Soso", Felix schien sich blendend zu amüsieren. Stumm saßen sie nebeneinander und sahen zu, wie sich das Licht ständig veränderte und die Sonne versank. Die Spannung im Auto steigerte sich, sie konnten es beide spüren. "Silvana", Felix dehnte das erste A in ihrem Namen auf unnachahmliche Weise. Sie spürte seine Finger an ihrem Hals, die Gänsehaut auf ihren Armen war nicht zu übersehen. "Keine Spiele, bitte", flüsterte sie und ließ den Kopf an seine Schulter sinken. "Mit einer Frau wie dir spielt man nicht!" Felix packte sie am Handgelenk. "Ich habe Gefühle für dich, und ich begehre dich mehr, als ich sagen kann." Nach diesem Geständnis war auf einmal alles ganz leicht. Silvana genoss den ersten Kuss mit jeder Faser ihres Körpers und wehrte seine Hände an ihren Brüsten nicht ab. Sie ließen sich Zeit miteinander, streichelten und küssten sich immer wieder. "Wunderschön, mit dir in der Dämmerung zu schmusen" sagte Felix. "Können wir bitte bei dir zu Hause weitermachen?" Silvana nickte und nannte ihm die Adresse. Sie legte eine Hand auf sein Knie und freute sich während der Autofahrt über jeden zärtlichen Seitenblick, der sie streifte.

Vollstes Temperament

Kaum waren sie in Silvanas Wohnung angekommen, zeigte Felix sein ganzes Temperament. Er war kräftig wie ein Bär und trug die zarte Blondine auf seinen starken Armen ins Schlafzimmer. Er kniete vor dem Bett und vergrub den Kopf mit den seidigen Haaren zwischen ihren Schenkeln. Stromstöße der Lust jagten durch Silvanas Körper, und sie fühlte, unter welcher enormen Anspannung sie in den letzten Tagen gestanden hatte. Der gesamte emotionale Stress löste sich in Wohlgefallen auf und wurde von einer riesigen Woge des Glücks fortgeschwemmt. "Wie herrlich du duftest, wie sinnlich du bist", stöhnte Felix, als sie den Spieß umkehrte und ihn mit Lippen und Zunge verwöhnte. "Ich habe mich auf den ersten Blick in dein Gesicht verliebt. Da wusste ich noch nichts von deinem schönen Körper, von deiner Leidenschaft. Und schreiben kannst du auch..." Der Höhepunkt raubte ihm die Stimme. "Deine Stimme klingt wie ein Cello für mich", Silvana steckte ihre kleinen Fäuste in seine Achselhöhlen. "Mir ging, mir geht es wie dir, Felix. Ich will dich lesen und lieben. Ich erlebe eine Geschichte des Glücks." "Unsere Geschichte des Glücks", seine Glitzeraugen leuchteten. Und dann küsste er sie mit einem Feuer, dass ihr der Atem wegblieb. "Für immer, Silvana", hörte sie ihn sagen.

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