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Die Bahnfahrt

Erotische Shortstorys

Jörg freute sich seit Wochen auf den Besuch bei seinen Großeltern und als er endlich im Zug saß, fiel der Stress der letzten Tage von ihm ab. Wenn er im Büro Urlaub nehmen wollte, hatte sein Chef vorher immer noch eine Menge Extraarbeit für ihn und als fleißiger Mitarbeiter hatte er natürlich alles erledigt. Er hatte ein hübsches Abteil für sich allein, er hatte extra alle vier Plätze für sich reserviert, da er mit seinem Gepäck nicht im Großraumabteil reisen wollte. Insgesamt musste er 12 Stunden fahren, nach zwei Stunden war er bereits so müde, dass er sich behaglich auf seinem Sitz ausstreckte und die Augen schloss. Wach wurde er erst wieder, als draußen auf dem Gang laute Stimmen zu hören waren. Er öffnete die Augen, sah aber überhaupt nichts. "Was ist denn hier los", brüllte jemand auf dem Gang und eine aufgeregte Stimme antwortete: "Das ist bestimmt ein Überfall".
"So ein Unsinn", schrie jemand anderes zurück und Jörg erhob sich seufzend, um nach der Ursache für das Chaos zu suchen. Als er aufstand merkte er, dass der Zug gar nicht mehr in Bewegung war. Er öffnete die Tür seines Abteils und als draußen ein Schaffner vorbei lief, zog er diesen ganz ungeniert am Ärmel und fragte was los sei. "Ein Stromausfall im Bahnnetz", brummte der Schaffner, "es kann ein paar Stunden dauern, bis wir weiter fahren können", fügte er dann hinzu. Grummelnd zog sich Jörg wieder in sein Abteil zurück, das waren ja keine guten Nachrichten fand er und war froh, dass er sich vor der hysterischen Gesellschaft da draußen zurückziehen konnte.

Die blinde Passagierin

Jörg zog die Thermokanne aus seinem Rucksack und genehmigte sich erst einmal eine Tasse Kaffee und aß ein Brötchen. Plötzlich klopfte es an seine Abteiltür und eine junge Frau steckte den Kopf durch den Türspalt. "Entschuldigen Sie", sagte sie, "haben sie vielleicht noch etwas Platz für mich, da draußen ist die Hölle los und ich würde so gern einfach ein wenig schlafen?" fragte sie dann und Jörg bat sie mit einer Handbewegung herein. "Eigentlich wollte ich allein reisen", erklärte er, "aber gegen so nette Gesellschaft habe ich nichts einzuwenden". Sie lächelte und bedankte sich bei ihm. Da sein Gepäck auf zwei Sitzen verteilt war, konnte er ihr nur den Platz neben sich anbieten, was sie dankbar annahm. Sie erzählte kurz, wohin ihre Reise gehen sollte, doch dann fielen ihr auch schon die Augen zu und sie war eingeschlafen. Jörg betrachtete sie eingehend, es war eine hübsche Frau, höchstens 20, vielleicht auch erst 18. Ihr langes, lockiges Haar umrahmte ein schlankes Gesicht und die kleine Nase wurde von unzähligen Sommersprossen geziert.
Sie trug ein schlichtes Kleid, was ihre hübsche Figur gut zur Geltung brachte. Sie schlief selig an seiner Seite und er widmete sich wieder seiner Mahlzeit. Immer noch war es dunkel im Zug, draußen war finstere Nacht und der Strom schien noch auf sich warten zu lassen. Plötzlich merkte er, dass ihr Kopf auf seine Schulter gesunken war und er musste lächeln. Er lehnte sich ein wenig nach vorn, griff nach seiner Decke, die auf dem gegenüber liegenden Sitz war und deckte sie vorsichtig zu. Sie rollte sich auf ihrem Platz zusammen und ließ ihren Kopf auf seinen Schoß sinken. Jörg erstarrte, so viel Nähe war ihm fast ein wenig unheimlich, außerdem konnte er nicht mehr verbergen, dass ihm die junge Frau äußerst gut gefiel. Er strich mit der Hand eine Strähne ihrer Locken aus ihrem Gesicht und sie seufzte wohlig.

Eine spannende Nacht

Trotz Jörgs Erregung schlief auch er irgendwann ein und als er wieder aufwachte, lag ihre Hand genau auf seinem Schritt, während seine Hand auf ihrer Brust ruhte. Sofort regte sich etwas bei ihm und er fragte sich, wie die beiden in diese Position gekommen waren. Ganz langsam begann er seine Finger zu recken und dabei ein wenig über den hübschen Busen zu streicheln. Ein leises Seufzen ihrerseits war die Antwort. Er wurde immer mutiger, streichelte stärker und schließlich ließ er seine Hand in ihren Ausschnitt wandern, um die nackte Brust zu berühren. Sie schien im Schlaf großen Gefallen an seinen Berührungen zu finden, denn ihre Hand, die immer noch auf seinem Schritt ruhte, begann unruhig zu zucken und ihr Atem ging schneller. Plötzlich zog er seine Hand zurück, er wollte sie nicht in eine Lage bringen, die sie hinterher bereuen würde.
Doch dann flüsterte sie plötzlich "Hey, bitte nicht aufhören, das fühlt sich so gut an" und räkelte sich wohlig auf ihrem Platz. "Sind sie wach", fragte Jörg und die junge Frau nickte. "Tun sie einfach so, als ob ich noch schlafe", flüsterte sie zurück und Jörg ließ seine Hände abermals über ihren Körper gleiten. Er nahm ihren Kopf vorsichtig in die Hände, hob ihn hoch und stand vom Sitz auf. Sie lag nun quer auf beiden Plätzen und er kniete sich auf den mit Teppich ausgelegten Boden des Abteils. "Wo wollen sie hin", fragte sie leise und er legte ihr den Finger auf die Lippen.

War es nur ein Traum?

Zärtlich ließ er seine rechte Hand über ihre nackte Wade wandern, schob sie vorsichtig unter den Saum ihres Rockes und als seine Finger den Slip ertasteten, schob er ihn kurzerhand zur Seite. Er fühlte die nackte Haut ihres Intimbereichs, kein Haar war dort zu finden, nur eine leichte Feuchtigkeit hatte sich bereits ausgebreitet. Sanft streichelte er mit seinen Fingern die weiche Haut, fuhr zwischen jede Falte und sorgte mit seinen geschickten Händen schnell dafür, dass ihr Atem immer schneller ging. Schließlich schob er den Rock ganz nach oben und begann ihren Venushügel leicht mit seinen Lippen zu küssen. Seine Zunge streichelte das warme, weiche Fleisch und als sie wie von selbst ihre Schenkel öffnete, liebkoste er sie so lange, bis ein Höhepunkt sie übermannte. Nun stand sie ebenfalls auf, schob Jörg auf den Sitz zurück, hob ihr Kleid hoch und setzte sich auf seinen Schoß. Es dauerte nicht lange und die beiden hatten sich miteinander vereint und begannen sich zu lieben. Noch immer fuhr der Zug nicht und Jörg wünschte sich in diesem Moment, dass er noch lange stehen würde und die Frau in seinem Abteil blieb.
Sie bewegte sich immer schneller auf seinem Schoß und als sie ihm nun noch unanständige Worte ins Ohr raunte, konnte er seine Lust nicht mehr zügeln und ließ sich in seinen Orgasmus fallen. Sie blieb noch eine ganze Weile auf seinem Schoß sitzen und kuschelte sich gegen seine Brust. Plötzlich erhellte Licht das Abteil und ein Ruck ging durch den Wagen, der Zug fuhr wieder. "Darf ich dir einen Kaffee anbieten", fragte Jörg und sie nickte. Sie hatten noch über vier Stunden Fahrt vor sich und es war beiden klar, dass sie die Zeit gemeinsam verbringen würden.

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