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Squirting

Squirting (to squirt = spritzen) ist als Bezeichnung für die sogenannte weibliche Ejakulation weit verbreitet. Frauen, die beim Orgasmus "ejakulieren", üben oft einen starken erotischen Reiz und sexuelle Faszination auf ihre Sexpartner aus. Forscher haben ergründet, was beim Squirting im Körper einer Frau eigentlich passiert.

Frau mastubiert

Intensive Lusterlebnisse beim Squirting

Gehören Sie auch zu den Millionen Menschen, die sich über Squirting informieren möchten? Dieser Begriff steht nicht umsonst an siebter Stelle der weltweit am häufigsten gesuchten Wörter im Internet. Das hat sicherlich damit zu tun, dass viele Menschen bisher gar nicht wussten, dass es auch Frauen gibt, die beim Höhepunkt eine Art Ejakulation haben. Eine Studie ergab, dass fast die Hälfte der Befragten noch nie Squirting beim Sex erlebt hat. 14 Prozent gaben immerhin an, es schon oft erlebt zu haben, und bei 25 Prozent soll Squirting hin und wieder vorgekommen sein.Weiblicher Körper in UnterwäscheBeim Squirting wird auf dem Gipfel der sexuellen Erregung stoßweise ein Drüsensekret freigesetzt. Die milchig aussehende Flüssigkeit pulsiert tropfenweise aus mehreren winzigen Ausgängen heraus, die sich am Ende der Harnröhre und links und rechts von ihr befinden. Es gibt aber ebenfalls Untersuchungen, mit denen französische Wissenschaftler belegen wollen, dass es sich dabei lediglich um Urin handelt, der sich während des Geschlechtsverkehrs in der Blase angesammelt hat. Das Thema Squirting wird insgesamt kontrovers behandelt, gilt aber dennoch vor allem bei Männern als Phänomen, das ihre Fantasie beflügelt. Daran ändern die "Beweise" des Forscherteams, beim Squirten würde lediglich unfreiwillig Urin abgesondert, vorläufig nicht viel.Es lässt sich feststellen, dass die Existenz des "G-Punktes" und der weiblichen Ejakulation schon seit Jahren in Frage gestellt wird und die Diskussionen darüber entsprechend widersprüchlich ausfallen. Nur auf wenige wissenschaftliche Studien größeren Umfangs kann zurückgegriffen werden, sondern es gibt vor allem Erfahrungsberichte sowie Grundlagenstudien von Sexualmedizinern und -wissenschaftlern oder Gynäkologen. Veröffentlicht wurden außerdem allgemein bisher nicht anerkannte Annahmen über das Squirting, die auf unterschiedlichen Erkenntnissen beruhen.Durchgesetzt hat sich die Meinung, dass sich der G-Punkt zwischen der vorderen Scheidenwand und der Harnröhre befindet und unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Angeblich hängt seine Größe davon ab, wann der letzte sexuelle Kontakt stattgefunden hat und in welcher Konzentration sich im Blut einer Frau männliche Sexualhormone befinden. Die ursprüngliche Ausprägung der sogenannten Skene-Drüsen soll ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Man geht davon aus, dass die paraurethralen Drüsen oder Skene-Drüsen das Pendant zur Prostata sind und ihre Stimulation als sexuell erregend empfunden werden kann.Allerdings scheint der G-Punkt unterschiedlich sensibel zu sein, denn viele Frauen spüren ihn laut eigener Aussage überhaupt nicht. Wird diese Zone gereizt, bildet sich möglicherweise jedoch bei jeder Frau eine als weibliches Ejakulat bezeichnete Flüssigkeit in den Skene-Drüsen. Bei höchster Erregung kann das Sekret über die Harnröhre oder die äußeren Geschlechtsorgane, die Vulva, ausgeschüttet werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als Squirting. Nasse Flecken in der Bettwäsche rühren also nicht ausschließlich vom männlichen Samenerguss her, heißt es. Es soll Frauen geben, die beim Squirting ganze Fontänen von sich geben.

Kurzer Rückblick in die Historie

Frau ist erregtDie weibliche Ejakulation ist nicht erst seit der Frauenbewegung in den 1970er-Jahre zum Gegenstand öffentlichen Interesses geworden. Das, was heute Squirting heißt, war bereits in der Antike bekannt. Schon Aristoteles wusste von einer "flüssigen Absonderung, die keine Samen enthalte", zu berichten. Im 17. Jahrhundert war in einer Abhandlung über die Geschlechtsorgane der Frau, die der niederländische Mediziner Reinier de Graaf verfasste, von der sensiblen Zone der Scheidenvorderwand und von schwallartigen Ergüssen bei weiblicher Erregung die Rede. Squirting als Ausdruck weiblicher Lust ist also kein neues Thema und hat schon immer die Gemüter bewegt. In puritanisch geprägten geschichtlichen Epochen wurde es allerdings gänzlich totgeschwiegen. Anfang der60er-Jahre gingen die US-Sexualforscher Masters und Johnson davon aus, dass 4,7 Prozent der Frauen beim Orgasmus ejakulieren. Laut jüngeren Studien kommt Squirting bei einem weitaus höheren Prozentsatz von 54 Prozent vor. Die Bezeichnungen G-Punkt und Skene-Drüsen gehen übrigens auf den deutschen Gynäkologen Ernst Gräfenberg bzw. den Briten Alexander Skene zurück.

Wie lösen Sie als Mann weibliche Ejakulationen aus?

Um Ihre Sexpartnerin zum Squirting zu bringen, sollten Sie die weibliche Anatomie genau kennen.

Dort wird auch die genaue Position der paraurethralen Drüsen (para = um, Urethra = Harnröhre) um die Harnröhre herum ersichtlich. Skene-Drüsen heißen sie, weil der Gynäkologe Skene sie eingehend untersuchte. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist im Zusammenhang mit Squirting aufgrund der Ähnlichkeit auch von der Prostata der Frau die Rede.Wenn Sie eine Frau noch nicht gut kennen, möchten Sie neben vielen anderen Details vielleicht gern wissen, ob sie zum Squirting fähig und sich dessen auch bewusst ist. Oder Sie haben bereits erfahren, dass sie beim Orgasmus ejakuliert, und wollen unbedingt dazu beitragen, lustvolles Squirting hervorzurufen. Nutzen Sie als guter Liebhaber ihr Wissen, dass eine Stimulation im Bereich der Scheidenvorderwand die sexuellen Gefühle intensiviert. Die beim Geschlechtsverkehr ausgeführten Bewegungen und das Zusammenpressen der Klitoriswurzel werden als entscheidende Auslöser betrachtet. Es gibt auch Befürworter der These, dass sich im Gesamtbereich der vorderen Scheidenwand eine sogenannte G-Zone befindet. Die Region der von Blutgefäßen umgebenen weiblichen Harnröhre kann ähnlich wie ein männliches Glied anschwellen. Dieser Bereich könnte deshalb so empfindsam sein, weil ein dichtes Nervenfasern-Netz die Harnröhre umgibt. "Probieren geht über Studieren" - dieses bewährte Motto empfiehlt sich auch für die Stimulation bis zum Squirting. Für einen klitoralen Orgasmus gibt es schließlich ebenfalls unterschiedliche Methoden.

Sexy Frau mit Wasserperlen

Beim Sex geschieht ja vieles zum Glück aus reiner Intuition, aber es kann nicht schaden zu wissen, was Sie mit gezielter Reizung bewirken können. Falls die Scheide noch trocken ist, können Ihre Stimulationsversuche von der Frau als unangenehm empfunden werden. Sie hat dann leicht ein ähnliches Gefühl wie bei starkem Harndrang. Steigt aber die Lust, wird sie sich durch die Reizung erregt. Dann schwillt die Region um die Harnröhre an. Sie können das sogar ertasten und als wellenförmig wahrnehmen. Eine Erhebung wie ein kleiner Knoten tritt hervor - das sind die Skene-Drüsen, in denen sich Flüssigkeit gebildet hat. Damit sind Sie mit großer Wahrscheinlichkeit dem G-Punkt Ihrer Sexpartnerin auf die Spur gekommen. Das Squirting kann nun jeden Moment erfolgen, wenn der Höhepunkt naht und Flüssigkeit ausgeschüttet wird. Bedenken Sie auch, dass die Größe des G-Punktes variiert und nicht maßgeblich für Empfindsamkeit einer Frau sein muss. Nach und nach werden Sie genauer Bescheid wissen, ob Sie es mit einer "Squirting-Queen" zu tun haben.

Sie möchten Frauen zum Squirten bringen?

Dann gehen Sie zielbewusst vor und melden sich bei Treffpunkt18 an. Hier finden Sie ein offenes Ohr für Ihren Wunsch nach einer Squirting-Partnerin oder entdecken Kontaktmöglichkeiten zu Frauen, die Squirting-Erfahrungen besitzen. Fetischpartner, One Night Stands und Seitensprung-Dates gibt es ebenfalls in der offenherzigen Community für Casual Dating.

Bildnachweise:
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