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Mein Partner geht fremd

Mann und Frau auf Bett
Erotische Shortstorys

Seit zwei Jahren war ich schon mit meinem Freund Ingo zusammen, doch in den letzten Wochen vor dem großen Erlebnis, stritten wir uns immer häufiger. Grund dafür war, dass er mich für prüde und spießig hielt, weil ich mich im Bett einfach nicht gehen lassen konnte. Ich weiß selbst nicht, warum es so war, aber für mich gab es nur Sex wenn das Licht aus war und unterhalb der Gürtellinie durfte er mich nur sehr selten berühren. Es frustrierte ihn, er gab sich teilweise selbst die Schuld, dann aber wieder auch mir und so verzichteten wir mehr und mehr auf Sex, die Leidenschaft ließ immer mehr nach und wir stritten immer häufiger. Nach einem hässlichen Streit fuhr ich morgens gerade zur Arbeit, als ich einen Anruf meines Chefs erhielt. Der Betrieb musste überraschend für zwei Tage geschlossen werden und so hatte ich quasi Zwangsurlaub. Ich ging ein wenig in der Stadt bummeln, als ich an einem Erotikshop vorbei kam. Noch nie habe ich so einen Laden betreten, es überraschte mich selbst, dass ich es diesmal wie selbstverständlich tat. Die Verkäuferin war eine sympathische und etwa gleichaltrige Frau, die mich gleich fragte, ob sie mir was helfen könne. Ich schüttelte nur den Kopf und schaute mich verlegen um, dann entschloss ich aber doch, ihr mein Leid zu klagen. Es dauerte mehr als eine halbe Stunde, bis ich geendet hatte, sie nahm sich die Zeit und ging anschließend nachdenklich durch den Laden. Bald zeigte sie mir verschiedene Sexspielzeuge, erotische Dessous und auch Magazine, die glückliche Paare beim Sex zeigten. Ich wurde neugierig und nahm mir vor, mich endlich zu überwinden und mich meinem Partner mit Leib und Seele hinzugeben.

Eine unangenehme Überraschung

Mit zwei Tüten bepackt ging ich nach Hause, Ingo war natürlich längst nicht mehr da, auch er arbeitete Vollzeit. Ich zog mich im Schlafzimmer um und betrachtete mich im Spiegel, die Dessous sahen wirklich anziehend aus und plötzlich verstand ich gar nicht mehr, warum ich immer das Licht ausschalten wollte. Ich war gerade dabei, in einem der Magazine zu blättern, als ich den Schlüssel in der Haustür hörte. In Windeseile schmiss ich alle Sachen in den Schrank und stieg dann selbst dort hinein, ich wollte meinen Freund schließlich überraschen. Doch diejenige die überrascht werden sollte, war ich, Ingo war nämlich nicht allein. Er öffnete die Schlafzimmertür und durch den Spalt im Schrank konnte ich sehen, dass eine sehr attraktive Blondine an seiner Seite ging. Die beiden küssten sich und sanken aufs Bett, mir gefror das Blut in den Adern und die Tränen schossen mir aus den Augen. "Er betrügt mich", hämmerte es in meinem Kopf und ich wäre am liebsten aus dem Schrank gesprungen und hätte ihn beschimpft. Doch ich hielt mich zurück und beobachtete stattdessen wie ein Exhibitionist, was die beiden in unserem Bett taten. Längst waren die Kleider nur noch lästiger Stoff am ihren Körper und Stück für Stück landete auf dem Boden. Sie war attraktiv, hatte große Brüste und schien keinerlei Hemmungen zu haben, sich vor ihm zu zeigen. Er leckte und küsste ihre Brüste voller Hingabe, saugte daran und konnte kaum seine Hände bei sich behalten. All das hatte ich ihm bislang verwehrt, ich wollte immer nur schnellen Sex und mich dann wieder anziehen.

Die Wahrheit tut weh

Sie lag nun auf dem Rücken und er beugte sich über sie, Stück für Stück glitt er mit seiner Zunge über ihren Körper, leckte ihre Brüste, ihren Bauchnabel und rutschte dann zwischen ihre Schenkel. Sie verdrehte ihre Augen und stöhnte, als er sich an ihrem geheimen Lustpunkt vergnügte, seine Erregung war deutlich zu erkennen und auch sie schien ihren Spaß zu haben. Ich hatte ihm in unserer Beziehung nie erlaubt, mich auf diese Weise zu verwöhnen, obwohl er förmlich gebettelt hatte, es endlich tun zu dürfen. Nun, als ich einsam und verloren als heimliche Beobachterin Kleiderschrank stand und mein Freund sich mit einer anderen vergnügte, hätte ich alles dafür getan, an ihrer Stelle zu sein. Das Stöhnen im Schlafzimmer wurde lauter, sie bäumte ihr Becken auf, packte seinen Kopf und presste ihn zwischen ihre Schenkel. Es schien ihn nicht zu stören, dass er kaum atmen konnte, er war vollkommen in seine Tätigkeit versunken und genoss jede Sekunde zwischen ihren Beinen. Als sie zum Orgasmus kam, starrte er fasziniert auf ihre Brustwarzen, die sich zusammengezogen hatten und steinhart empor ragten. Sie atmete immer noch hektisch als sie sich langsam erhob und sich zu ihm beugte. Sie küsste ihn und ließ ihre Hand in Richtung seiner Erregung wandern, doch er hielt sie zurück. "Nein, das möchte ich nicht Lucy, sei mir nicht böse", sagte er und sie lächelte ihn an. "Du liebst sie wirklich, oder"? fragte sie und er nickte heftig. Damit musste ich gemeint sein.

Happy End für die Liebe

"Deswegen kann ich auch nicht mit Dir schlafen", gab er ehrlich zu und sie schien Verständnis zu haben. Doch dann stand er auf, ging zu seiner Geldbörse und reichte ihr 100 Euro. "Vielen Dank Lucy", sagte er dann und sie zog sich schnell ihre knappe Kleidung wieder an und verabschiedete sich mit zwei Wangenküsschen. Mir gefror erneut das Blut in den Adern, mein Freund verwöhnte eine Prostituierte, schlief aber nicht mit ihr, weil er mich liebte? Was war ich nur für eine schlechte Partnerin, verwehrte ihn seit mehr als zwei Jahren all das, was ihm so große Freude bereitete. Ich stand zitternd im Schrank, immer noch trug ich die teuren Dessous am Leib und plötzlich fasste ich einen Entschluss. Ingo fuhr vor Schreck zusammen, als ich die Schranktür öffnete und herauskam, dann ließ er den Kopf auf die Knie sinken. "Sag nichts", flüsterte ich leise, während ich zu ihm trat und erst jetzt fiel ihm auf, dass etwas an mir anders war. Er wusste nicht was er sagen sollte, ihm fehlten jegliche Worte und so übernahm ich das Kommando. Ich legte mich aufs Bett, öffnete meine Beine und präsentierte ihm meinen Intimbereich, der nur von einem klitzekleinen Stück Stoff verdeckt war. "Kannst Du das, was Du eben mit Lucy gemacht hast, noch einmal wiederholen" fragte ich leise und er starrte mich an. "Träume ich?", fragte er, doch ich schüttelte den Kopf. Ich zitterte, als er mit seinem Kopf zwischen meinen Schenkeln versank, doch als wir nach fünf Stunden völlig atemlos nebeneinander lagen hatte ich begriffen, dass ich guten Sex an diesem Tag zum ersten Mal erlebt hatte.

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1. Bild © Forgiss - Fotolia