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Erregende Träume

 

Erregende Träume - Eine erotische Story
Erotische Shortstorys

 

 

Verena rannte die Treppen hinunter. Fast hätte sie Frau Maibaum, die freundliche Sekretärin, umgerannt. Verena stürzte nach Draußen, direkt hinein in die Arme ihrer Freundin Nicola. Tränen flossen über ihre geröteten Wangen. "Was ist passiert?", hörte sie ihre Freundin fragen, doch sie brachte kein Wort heraus. Sie hatte gerade eine Sprechstunde bei Prof. Dr. Keiland. Sie liebte ihren Professor von der ersten Sekunde an und lies keine Gelegenheit aus ihn zu sehen. Die wöchentliche Sprechstunde stellte eine gute Gelegenheit dar, um ihrem Schwarm näher zu kommen. Nachdem sich die Studentin halbwegs beruhigt hatte, brachte sie einige Worte hervor: "Er liebt seine Frau, ich weiß es genau." Nicola schmunzelte: "Was hast du erwartet? Herr Keiland ist verheiratet und hat zwei Kinder, da ist es absehbar, dass er seine Frau liebt." "Er hat ein neues Foto in seinem Büro aufgestellt, dabei hatte ich doch neulich mitbekommen, dass er sich von seiner Frau trennen möchte", erwiderte Verena. Nicola nahm ihre Freundin in den Arm und versuchte sie zu trösten. "Nun sind erst einmal Semesterferien, Zeit genug, um dir diesen Kerl aus dem Kopf zu schlagen." Verena nickte.

Die Semesterferien waren vorbei. Verena hatte die freie Zeit genutzt, um sich mit ihrem Nebenjob in einer Bar abzulenken. Zum Glück hatte sie in diesem Semester keine Vorlesung bei Prof. Dr. Keiland. Sie würde ihm aus dem Weg gehen und versuchen ihn zu vergessen. Doch sie studierte an einer sehr kleinen Universität. Hier kannte Jeder Jeden und es war nahezu unmöglich, einander aus dem Weg zu gehen. Bereits am ersten Morgen kam ihr der Professor freundlich lächelnd entgegen. Er verwickelte sie sogleich in ein Gespräch. Verena schwebte auf Wolke Sieben. Die nächste Vorlesung verbrachte die Studentin damit, unzählige Herzchen auf ihren Block zu malen. Sie träumte von seinen vollen Lippen, seinem durchtrainierten Körper und den starken Händen, welche sie in ihrer Fantasie an den intimsten Stellen streichelten.

Sie bekam nasse Hände vor Erregung und stöhnte kurz auf. "Frau Berghard", tönte es neben ihrem Ohr. "Nennen Sie mir doch bitte einmal die wichtigsten Aufgaben der Portfoliotheorie!" Verena errötete und fühlte sich ertappt. Die strenge Miene ihrer Professorin veranlasste sie, schnellstens ihre Sachen zu packen und den Hörsaal zu verlassen. Mit ihren Gedanken noch immer bei ihrem imaginären Liebesspiel, hastete sie den Flur entlang. Sie hatte Herrn Keiland nicht gesehen und stieß so heftig mit ihm zusammen, dass dessen Kaffee sich über ihr weißes Kleid ergoss. "Es tut mir Leid", entschuldigte sie sich schüchtern. "Mir tut es Leid, ich war mit meinen Gedanken ganz wo anders. Kommen Sie, wir gehen in mein Büro und trocknen erst einmal ihr Kleid!", forderte der Professor sie auf.

 

 

Nackte Tatsachen

 

Unsicher stand Verena in der Ecke des Professorenbüros. "Worauf warten Sie?", fragte der Professor und zog sein ebenfalls vom Kaffee fleckig gewordenes Hemd aus. Die Studentin starrte ihn sehnsüchtig an und war schon wieder in ihrem erotischen Tagtraum gefangen. "Aber ich kann mich doch nicht einfach vor Ihnen ausziehen, Sie sind mein Dozent. Ich ...", stammelte sie und wurde sogleich von ihrem Schwarm unterbrochen. "Ja, und sie sind meine Studentin, eine besonders attraktive dazu", bemerkte Herr Keiland mit einem Augenzwinkern. Verena wurde rot. Ihre Gedanken überschlugen sich vor Verliebtheit, Freude und Unsicherheit. Ständig hatte sie das Gefühl, ihrem Professor ginge es ähnlich wie ihr. Oft war sie sich sicher, dass auch er ein unstillbares Verlangen nach ihr hatte. Eine Situation wie die jetzige hatte sie sich immer erträumt, doch sie wusste, nun müsse sie handeln damit ihr Traum Wirklichkeit werden würde. "Herr Professor, könnten Sie mir bitte beim Öffnen des Reißverschlusses helfen?", bat sie ihn freundlich.

Herr Keiland lächelte, stellte sich hinter sie und öffnete ihr elegantes Kleid. Erstaunt blickte er sie an, als sie sich entblößte. Er drehte sich höflich um, nachdem seine Blicke noch eine ganze Weile an dem wohlgeformten Körper der Studentin klebten. Splitternackt stand die junge Frau vor ihm. Da es schon am Morgen so heiß gewesen war, hatte sie keine Unterwäsche angezogen. Sie konnte ja nicht wissen, was der Tag noch bringen möge. "Sie müssen sich nicht umdrehen.", sagte Verena leise. Sie ging einen Schritt auf den etwas verlegen aussehenden Mann zu und flüsterte ihm ins Ohr: "Ich gehöre ganz allein Ihnen." Sie küsste sanft seine Ohrläppchen und ihre Lippen wanderten an seinen glatt rasierten Wangen entlang, den Hals hinunter bis hin zu seiner leicht behaarten Brust. Die Studentin spürte die Erregung ihres Professors und schon bald glitten seine starken Hände an ihrem Körper entlang. Zärtlich küsste er jede Stelle an ihr und ihr Körper bebte dabei vor Lust. Sie öffnete seine Hose und er befreite sich von seiner restlichen Kleidung. Die glühenden Körper der Beiden berührten sich und vereinten sich schließlich. Mehr als zwei Stunden verbrachte Verena im Büro ihres Professors. Es waren leidenschaftliche, gefühlvolle und sehr intime Stunden. Es waren die schönsten Stunden ihres Lebens.

 

Pure Lust

 

Den nächsten Morgen verbrachte Verena Zuhause. Sie wollte heute nicht zur Uni gehen. Was sollte sie ihm sagen? Würde er ihre gemeinsame Zeit bereuen? Oder würde er vielleicht sogar verärgert sein, weil sie ihn dazu gebracht hatte, sich ihr hemmungslos hinzugeben? Sie öffnete das Postfach ihres E-Mail-Accounts. Doch was war das? Eine Nachricht von Prof. Dr. Keiland. Die Studentin rieb sich müde die Augen. Sie las: Liebe Frau Berghard, bitte kommen Sie heute Mittag um 16 Uhr zur Sprechstunde in mein Büro. Mit freundlichen Grüßen M. Keiland. In Verenas Kopf war ein wirres Durcheinander. Sie war sich sicher, er würde alles bereuen und ihr sagen, dass sie sich nie wieder sehen dürften. Am Nachmittag stand sie zitternd vor seiner Bürotür und traute sich kaum zu klopfen. Doch ihr Dozent kam ihr zuvor und öffnete die Tür. "Kommen Sie doch herein, Frau Berghard!", begrüßte er sie. Kaum hatte er die Tür geschlossen, so begann er auch schon zu reden.

"Es war schön gestern mit Ihnen. Ich musste Sie einfach wieder sehen." Verena bekam keinen Ton heraus. Immer wieder blickte sie auf das Foto seiner Frau. Nervös strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht, welche sogleich wieder zurück vor ihre Augen fiel. Der Professor nahm seine Hand und strich der jungen Frau die Haare aus dem Gesicht. Sie schauten sich tief in die Augen und wurden von ihrer Lust überrollt. Sie küssten sich wild und befreiten sich von ihrer Kleidung. Leidenschaftlich und voller Wollust rieben sie ihre heißen Körper aneinander. Als er in sie eindrang wusste sie, es würde nicht für immer sein, aber sie würde jede Sekunde mit ihm genießen.

 

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