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Die Versuchung

Peter war allein zu Haus. Seine Frau Doris war zu ihren Eltern gefahren, weil beide stark vergrippt waren und Hilfe brauchten. Frau räkelt sich in Dessous auf BettPeter langweilte sich, selbst das Fernsehprogramm konnte ihn nicht ablenken. Voller Unmut schaltete er seinen Computer ein und surfte ziellos durchs Internet. Irgendwann stieß er auf eine aufregende Kontaktanzeige einer jungen Dame aus seiner Stadt, die jemanden zum Fremdficken suchte. Wie es dazu kam, konnte er hinterher nicht mehr erklären, denn er hatte gar nicht vor, seiner Frau fremdzugehen, trotzdem antwortete er dieser unbekannten Susanne. Es dauerte keine 5 Minuten, bis er auf seine Anfrage eine Antwort erhielt. Sie schrieben sich in dieser Nacht eine Mail nach der anderen. Die Zeit verging wie im Flug. Peter hatte plötzlich richtig gute Laune, die sich noch steigerte, als Susanne ihm ihre Telefonnummer schickte. Umgehend rief er sie an. Ihre zarte Stimme mit dem rauchigen Unterton überraschte ihn in keinster Weise. Genauso hatte er sich ihre Stimme vorgestellt. Es wurde schon langsam hell, als sie ihr Telefonat beendeten. Eigentlich hätte er müde sein müssen, aber voller Elan sprang er unter die Dusche, zog sich an und ging zur Arbeit. Seinen Kollegen fiel sofort auf, dass er nicht mehr so mürrisch war wie gestern, sondern von innen her strahlte. Sie fragten ihn ob seine Doris schon zurück sei. Er verneinte die Frage und machte sich an die Arbeit. Er freute sich schon auf den Feierabend, weil er Susanne dann wieder anrufen konnte. Sie freuten sich beide auf die Fortsetzung des nächtlichen Telefonats und waren neugierig, was sich noch ergeben würde. Die fremde Frau war ihm gar nicht fremd. Er hatte das Gefühl, als wenn er sie schon sehr lange kennen würde. Sie war 41 Jahre alt, 2 Jahre jünger als er und stand kurz vor der Trennung von ihrem Mann.

Das erste Treffen

Nach der Arbeit kaufte Peter noch schnell ein paar Lebensmittel ein und eilte nach Hause. Er duschte erneut, dann bereitete er sich kleine Häppchen und öffnete sich eine Flasche Wein. Genussvoll verspeiste er seine kleinen Köstlichkeiten und rief dann Susanne an. Sie hatte schon auf seinen Anruf gewartet, obwohl er noch vor dem vereinbarten Zeitpunkt anrief. Diesmal waren sie sich noch vertrauter als am Tag zuvor. Bei beiden kam die Sehnsucht auf, sich einmal in die Augen schauen zu können. Sie zögerten daher nicht und verabredeten sich für den nächsten Tag in einem netten kleinen Lokal - im Hinterkopf, dass es bei dem Date auch schon zum Fremdficken kommen konnte. Sie telefonierten nicht so lang wie am Vortag. Sie wollten in dieser Nacht beide gut schlafen, damit sie frisch und ausgeruht am nächsten Abend das gemeinsame Treffen genießen konnten. So schaffte es Peter noch bequem Doris anzurufen, bevor er sich auszog und ins Bett ging. Sie würde wohl noch eine Woche bei ihren Eltern bleiben, weil sich im Laufe der Zeit so viel Arbeit angestaut hätte. Er sagte ihr, wie traurig er über ihre Abwesenheit sei, was auch irgendwie stimmte. Auf der anderen Seite freute er sich, weil er dann mehr Zeit für Susanne hatte. Der nächste Tag verging wie im Flug. Beide konnten das vereinbarte Treffen vor Vorfreude kaum erwarten. Endlich war es so weit. Sie trafen sich auf dem Parkplatz vor dem lauschigen Lokal und erkannten sich sofort, obwohl sie sich noch nie gesehen hatten. Susanne war zierlich und klein, gerade mal 162 Zentimeter groß. Sie hatte lange dunkle, glänzende Haare, die sie sehr südländisch erscheinen ließen. Peter wirkte neben ihr, mit seinen 1,92 Metern wie ein Hüne. Seine dunkelblonden Haare waren an den Schläfen schon leicht angegraut und brachten dadurch das leuchtende Blau seiner Augen noch mehr zur Geltung.

Ein harmonischer Abend

Er legte zärtlich den Arm um sie und sie betraten gemeinsam das Lokal. Der reservierte Tisch stand in einer uneinsehbaren Nische, die besonders romantisch war. Als der Kellner die Kerze auf dem Tisch anzündete, bestellten sie sich ein Glas Champagner und die Speisekarte. Sie hatten die Speisen schon gewählt, als der Champagner kam. Nachdem sie die Bestellung aufgegeben hatten, waren sie wieder allein. Sie schauten sich tief in die Augen, prosteten sich zu und küssten sich zärtlich. Beide hatten dabei das Empfinden, als würde ein Vulkan in ihnen losbrechen. Sie konnten nicht mehr voneinander lassen. Ohne den Blick vom anderen abwenden zu können, streichelten sie sich über die Hände, als wollten sie sich nie wieder loslassen. Zum Glück wurde der bestellte Krabbencocktail serviert und lenkte sie ab. Es schmeckte himmlisch. Der Krabbencocktail schien ihre Lust aufeinander noch weiter zu steigern. Sie sprachen nicht mehr, sie schauten sich nur noch an und streichelten sich. Kurz entschlossen beglichen sie nach der Vorspeise die Rechnung und nahmen sich im benachbarten Hotel ein gemeinsames Zimmer. Sie waren sich einig, auch ohne Worte. Sobald sie die Zimmertür hinter sich geschlossen hatten, umarmten sie sich eng und küssten sich heftig. Sie liebten sich in dieser Nacht mal zärtlich mal leidenschaftlich beim Fremdficken. Sie genossen die Wärme und die Nähe des anderen. Die unbekannten Gerüche und die Spannung, den Körper des anderen genau erkunden zu können. Sie konnten gar nicht genug voneinander bekommen und schliefen erst erschöpft ein, als schon die Sonne aufging. Zum Glück war am nächsten Tag Samstag und sie konnten sich entspannen. Am frühen Morgen rief Peter vom Zimmertelefon die Rezeption an und verlängerte das Zimmer für eine Nacht. Danach drehte er sich um und betrachtete seine Geliebte. Ihre zarte Haut, die feine Nase, die langen dunklen Wimpern, die ihre Augen umrandeten und ihr dunkles Haar auf dem Kopfkissen.

Ein traumhaftes Wochenende

Peter hatte während seiner ganzen Ehe fremdficken nie geplant. Nun war es so weit gekommen, aber er bereute nichts. Er hatte mit Susanne alles genau besprochen. Sie hatten sich vorgenommen, dieses gemeinsame Wochenende mit jeder Faser ihres Körpers zu genießen, und sich danach nicht wieder zu sehen. Ob sie das durchhalten konnten, wussten sie beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Zukunft sollte aber die Intensität ihrer Gefühle nicht trüben. Sie hatten nun Zeit für sich, die sie bestens verplanten. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Bett machten sie sich auf, zu einem Spaziergang an einen nahe gelegenen See. Schon nach kurzer Zeit entschlossen sich beide, wieder auf ihr Zimmer zu gehen. Das Zimmermädchen hatte schon das Bett gemacht, daher waren sie absolut ungestört. Sie rissen sich fast die Kleider vom Leib, als das Wasser in der großen Badewanne im Bad einlief. Im ganzen Raum duftete es nach dem Rosenölbad, dass sie benutzten. Zärtlich verbrachten sie mehr als eine Stunde in der Wanne, bevor sie sich gegenseitig abtrockneten und zum Bett gingen. Sie verließe es an diesem Tag nicht mehr, da sie sich auch das Abendessen vom Kellner auf ihr Zimmer bringen ließen, wobei sie nur Bademäntel trugen.

Bildnachweise:
1. Bild © Alena Ozerova - Fotolia