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Die Pizzabotin

Die Pizzabotin - Eine erotische Story Erotische Shortstorys

Seit einer Woche bestellte Marina täglich Pizza, einfach nur um den Pizzaboten Giovanni zu sehen, mit dem sie immer wieder heftig flirtete. Sie hatte große Lust, ihn einfach mal zu einem Schäferstündchen in ihre Wohnung einzuladen, doch bislang hatte sie sich diesen Schritt nie getraut. An einem Samstag Nachmittag beschloss sie, ein Gläschen Sekt zu trinken und die Sonne auf dem Balkon zu genießen. Die prickelnde Flüssigkeit schmeckte hervorragend und schnell wurde aus dem einen Gläschen fast eine ganze Flasche. Durch die Sommerhitze spürte Marina, dass sie einen leichten Schwips hatte und wurde ungewohnt mutig. Sie entschied sich dazu, auch an diesem Abend wieder bei Giovanni Pizza zu bestellen und diesmal wollte sie ihn an der Tür überraschen.
Schnell lief sie ins Schlafzimmer, schaute in ihren Schrank und fand was sie gesucht hatte. Eine Korsage im Stil der 20-er Jahre sollte ihren Körper in die perfekte Form bringen. Sie schnürte das enge Oberteil, ihre Brüste blieben frei, wie es bei den meisten Korsagen so üblich ist. Dazu wählte sie schwarze, halterlose Strümpfe und kniehohe Stiefel aus. Sie sah verboten gut aus und war sich sicher, dass Giovanni ihrer Einladung nicht widerstehen würde. Sie beschloss ihre Bestellung erst um kurz vor zehn aufzugeben, denn dann war sie die letzte Kunde und Giovanni würde danach frei haben. So hatte sie genug Zeit, den feurigen Italiener zu verführen. Sie war sehr aufgeregt und entschied sich, noch ein Bad zu nehmen, bevor sie die Pizzeria anrief. Als es endlich so weit war, versagte ihr beinahe die Stimme. Sie bestelle zwei Pizzen mit Meeresfrüchten und eine große Flasche Rotwein. Er würde sicherlich hungrig sein, schließlich fuhr er fast 12 Stunden am Tag Pizza aus und kam kaum dazu, selbst einmal etwas zu essen.

30 bange Minuten

Eine halbe Stunde würde es dauern, hatte der nette Junge am Telefon erklärt und Marina merkte, dass ihr Herz bis zum Hals klopfte. Wieder und wieder schaute sie in den Spiegel, dann trank sie noch ein halbes Glas Sekt und zündete die Kerzen auf dem Wohnzimmertisch an. Teller und Gläser hatte sie schon bereit gestellt, doch eigentlich freute sie sich eher auf den Nachtisch.
Als es klingelte, drückte sie direkt den Knopf der Gegensprechanlage und warf einen letzten, prüfenden Blick in den Spiegel. Ihr Korsett saß hauteng, die vollen Brüste wirkten noch üppiger und ihre Brustwarzen waren bereits erregt, obwohl er noch nicht einmal in der Nähe war. Ein Klopfen an der oberen Tür riss sie aus den Gedanken, sie legte die Hand auf die Klinke, atmete tief durch und öffnete. Die Worte blieben ihr im Hals stecken, denn vor der Tür stand nicht der erwartete Giovanni, sondern eine junge Italienerin, höchstens 19 Jahre alt, mit zwei Pizzakartons in der Hand. Marina schoss das Blut in den Kopf, sie wollte die richtigen Worte finden, doch es gelang ihr nicht. Wenn die junge Pizzabotin überrascht war, ließ sie es sich nicht anmerken, sie lächelte freundlich und sagte "Oh, sie haben bestimmt Giovanni erwartet".
Marina konnte nur nicken, sie schämte sich und wünschte sich eindringlich, dass sich der Erdboden unter ihr öffnen würde. Doch nichts dergleichen passierte. Dann gab sie sich einen Ruck und entschuldigte sich für ihren Aufzug. "Möchten Sie vielleicht ein Stück Pizza mit mir essen, allein schaffe ich das nie", fragte sie und die junge Botin nickte. "Gerne", nahm sie die Einladung an und lächelte wieder gewinnbringend. "Ich ziehe mich nur schnell um", flüsterte Marina immer noch mit roten Wangen, doch da legte die junge Italienerin ihre Hand auf Marina`s Schulter. "Warum denn", gab sie zurück, "sie gefallen mir sehr gut so".

Ein Dinner zu Zweit

Marina bedankte sich für das Kompliment und führte die Frau, welche sich als Natascha vorstelle, zum gedeckten Wohnzimmertisch. Dort saßen sie nun und aßen Pizza. Es wurde kaum ein Wort gesprochen doch Marina fühlte, dass irgendetwas in der Luft lag. Nach dem Essen entkorkte sie den Wein und fragte ihre Besucherin, ob sie Musik hören möge. Diese schüttelte den Kopf, rückte ein wenig näher an Marina heran und fuhr mit der Fingerspitze über den Stoff der Korsage.
"Ein sehr schönes Stück", murmelte sie und dann glitten ihre Finger über die nackten Brüste. Marina sog die Luft scharf ein, diese Wendung des Abends hätte sie nicht vermutet. Sie hatte noch nie mit einer Frau geschlafen, doch das Gefühl war alles andere als unangenehm. Etwas zögerlich wandte sie ihren Kopf der anderen zu und öffnete leicht ihre Lippen. Natascha verstand die Einladung und schon lagen sich die beiden Frauen in den Armen und küssten einander.
Ein warmes, weiches Gefühl breitete sich in Marinas Unterleib aus und als Natascha ihre Brustwarzen vorsichtig in den Mund einsaugte, öffnete sie automatisch ein wenig ihre Knie. Die Hand der jungen Pizzabotin glitt über den zarten Stoff des Tangas, den ihre Gastgeberin unter der Korsage trug. Sie schob den Stoff zur Seite und streichelte die seidenweiche Haut des Schoßes. Marina atmete schneller, doch jetzt wollte auch sie wissen, wie sich ein weiblicher Körper anfühlte. Sie begann Natascha zärtlich den Nacken zu streicheln, fuhr mit der Fingerspitze kleine Kreise über die Schultern und als sie bei den kleinen, festen Brüsten angekommen war, stöhnte die scharfe Italienerin lustvoll auf.

Italienisch mal anders

Schnell waren die Knöpfe der Jeans geöffnet und schon nach wenigen Minuten waren beide Frauen vollkommen nackt und gaben sich ihrer erotischen Leidenschaft hin. Es spielte keine Rolle mehr, dass Marina eigentlich einen Mann verführen wollte, sie fand es wahnsinnig aufregend, den Körper einer anderen Frau zu schmecken, zu spüren und zu sehen. Jeden Zentimeter der fremden Haut wollte sie erkunden, jede Hautfalte, jeder Winkel wurde von ihrer fordernden Zunge liebkost und als sie mit ihrer Zungenspitze den Schoß der Italienerin berührte, spürte sie selbst ein verlangendes Zucken in der Leibesmitte.
Sie hätte nie gedacht, dass eine andere Frau so erotisch sein könnte, dass es sie so sehr erregen würde, einen fremden Schoß zu beglücken. Immer animalischer wurden die Bewegungen der beiden Frauen, ihre Leiber glitten übereinander, Brüste streichelten Brüste, zwei Lustzentren glitten sanft übereinander und vermischten den süßen Nektar und überall wanderten Hände über den Körper der jeweils anderen. Vergessen war Giovanni, denn noch nie hatte Marina ein solch erotisches Erlebnis gehabt wie in dieser Nacht. Lange nachdem sie beide einen gemeinsamen Höhepunkt erlebt hatte, sah Natascha der älteren Marina tief in die Augen. "Ich liefere jeden Samstag die Pizza, wenn Du also nächstes Wochenende Appetit hast, dann ruf einfach an", flüsterte sie.
Marina musste lachen und dann nickte sie: "Giovanni ist ein Leckerbissen", seufzte sie, "aber Du bist für mich die Sahne auf dem Dessert". Von jetzt an würde Marina wohl an vielen Samstagen in der Pizzeria anrufen, denn sie wollte die andere Frau unbedingt wieder sehen.

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1. Bild © neoblues - Fotolia