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Sexspielzeuge – ein Spaß mit Behutsamkeit

Sie dienen als Hilfsmittel, um sich selbst oder den Partner bei sexuellen Handlungen zu stimulieren und sorgen so für eine erotische Stimmung-Sexspielzeuge. Diverses Sexspielzeug Das Angebot ist breit gefächert - ob Dildos, Vibratoren oder Liebeskugeln - sie gehören inzwischen nahezu in jedem Liebesalltag dazu und sind kaum noch aus den Schlafzimmern wegzudenken. Man kann sie in jedem beliebigen Erotikladen oder im Onlineshop kaufen. Lesen Sie im Anschluss dieses Artikels unser spannendes Interview mit Orion, einem der erfolgreichsten Erotik-Unternehmen weltweit. Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung finden Sexspielzeuge besonders bei der Altersgruppe zwischen 30 und 50 Jahren den größten Einsatz.

Am begehrtesten dabei ist der Vibrator, welcher unter den Sexspielzeugen der Klassiker ist und den größten Anteil ausmacht. Besonders ältere Damen erfreuen sich immer mehr an diesen tollen Liebesspielzeugen. Dem Liebesleben geben Sie eine gewisse Würze und bereiten den Beteiligten eine Menge Vergnügen. Ob Sie die Toys allein verwenden oder bei einer erotischen Begegnung zu zweit spielt dabei keine Rolle. Doch was die Wenigsten wissen: viele Erotikartikel weisen zahlreiche schädliche Chemikalien aus, die auf Dauer gesundheitsschädigend sind. Aus diesem Grund möchten wir unsere Leser auf die Risiken von schädlichen Materialien in Sexspielzeuge sensibilisieren und Sie in Sachen Dildos und Co. aufklären, sodass Sie in Zukunft unbesorgt Spaß haben können.

Wer des Öfteren Sexspielzeug kauft, wird sicherlich schon einmal einen penetranten Geruch bemerkt haben - ganz besonders bei Dildos. Es handelt sich hierbei um den gefährlichen PVC-Weichmacher, der in die Gruppe der Phthalate einzuordnen ist. Weichmacher werden verwendet, um harte Kunststoffe geschmeidiger, biegsamer und elastischer zu machen. Man findet sie beispielsweise in Kosmetika oder in Kleidung. In der Lebensmittelindustrie sowie auch für Kinderspielzeug herrscht ein europaweites Verbot. Außer jedoch in der Erotikindustrie- hier werden Weichmacher weiterhin erlaubt genutzt.

Zahlreiche Tests untersuchten Sexspielzeuge, viele jedoch schnitten mit einem „ungenügend“ ab, da viele mit Schadstoffen belastet sind. Phthalate gelten als äußerst krebserregend, organschädigend und begünstigen Allergien. Selbstverständlich sind Phthalate nicht die einzigen kritischen Substanzen in Sexspielzeugen. Ebenfalls vertreten sind Lösungsmittel wie Tetrahydrofan und Cyclohexan, die sehr reizend auf Augen und Atemwege wirken können. Allerdings sind diese in sehr geringer Dosis vorhanden, sodass keine gesundheitliche Risiken bestehen.
Aber generell sollten Sie sich keine Sorge machen - es gibt durchaus gute Produkte und Hersteller, die auf besondere Qualität achten und auf krankmachende Stoffe verzichten. Orion zum Beispiel ist ein guter Vertreter, denn dieser Versender verzichtet vollkommen auf schädliche Substanzen. Nur hautfreundliche Materialien, die frei von Weichmachern, Schwermetallen und anderen Verbindungen sind, zählen zu dem Sortiment von Orion.

 

Diverse Sexspielzeuge

 

 

Tipps, worauf Sie bei Sexspielzeug achten sollten

 

Bei Billiganbietern wird man logischerweise verstärkt Qualitätsmängel vorfinden. Deshalb raten wir Ihnen davon ab, diese zu benutzen. Das soll aber nicht heißen, dass höhere Preise immer gleich auf ein besseres Qualitätsmerkmal deuten. Zahlreiche Tests fanden auch bei hochpreisigen Produkten hohe Belastungen heraus. Achten Sie daher auf die Qualitätssiegel und auf mögliche Bewertungen. Damit sich keine Phthalate und andere Weichmacher lösen können, sollten Sexspielzeuge aus PVC auch nicht allzu oft genutzt werden.

Es gibt auch Sexspielzeuge, die aus Latex hergestellt werden. Menschen mit einer Latexallergie müssen vorsichtig sein, damit aus Lust und Spaß keine unangenehme Situation entsteht. Machen sie einen großen Bogen um Latexkondome oder andere Latexprodukte und informieren Sie sich über die jeweiligen Inhaltsstoffe.

 

Silikon-Dildos sind eine gute Alternative

 

Viele Hersteller von Silikonspielsachen beweisen, dass es auch besser geht. Silikon ist weich, glatt und sehr hautfreundlich. Es gilt als Naturprodukt, ist geruchsneutral, elastisch, temperaturbeständig und eignet sich daher hervorragend für die Produktion von Sexspielzeugen. Wichtig dabei zu beachten ist, dass Sie Silikonprodukte nicht mit flüssigem Silikon ( z.B. Gleitgele oder Massageöle) in Kontakt bringen sollten, da sie das Material angreifen.

 

Reinigung der Sexspielzeuge

 

Es ist wichtig, dass Sie nach Erwerb und Gebrauch Ihrer Sextoys immer auch an eine Reinigung denken. Grundsätzlich gilt für Sexspielzeug egal ob aus Silikon, Metall oder Glas: mit warmen Wasser und evtl. etwas Seife können Sie wenig falsch machen. Silikon-Dildos können Sie sogar mit kochendem Wasser sterilisieren, Vibratoren eher nicht. Wir raten Ihnen, immer die Anleitung genau durchzulesen und sich auch im Internet zu informieren.

 

 

 

rote Plüschhandschellen

 

 

Interview mit Orion

 

Seit 30 Jahren steht der erfolgreiche Erotik-Versandhandel Orion aus Flensburg für traditionelle und kompetente Erotik als innovativer und weltweit agierender Konzern. Safety first gilt nicht nur bei der Verhütung, sondern ist auch ein unverzichtbarer Aspekt bei der Sexspielzeug-Herstellung, der Orion zu einem verantwortungsvollen Unternehmen macht. Damit Sie sicher Spaß haben können und hilfreiche Auskünfte zu gesundem Sexspielzeug und Orion im Allgemeinen bekommen, haben wir für Sie ein exklusives Interview mit Orion geführt. Noch dazu erfahren Sie in dieser Befragung interessante Informationen zu der Geschichte des Sexspielzeugs und deren Nutzung in anderen Kulturen. Susanne Gahr von der ORION Versand GmbH & Co. KG beantwortet ausführlich und interessant unsere Fragen rund ums Thema erotisches Zubehör und gibt ein paar wertvolle Tipps...

Was früher zu Cleopatras Zeiten eine zusammengerollte Papyrushülle gefüllt mit kleinen Käfern und Insekten war, sind heute hochtechnisierte Produkte in den verschiedensten Formen mit unterschiedlichsten Funktionsweisen

Studien warnen immer wieder vor Weichmachern in Sexspielzeugen, die Organe schädigen können. Verzichtet ORION auf solche Materialien?

Gahr: Auf Phthalate wie DEHP, BBP, DBP und DIBP verzichten wir konsequent. Stattdessen setzen wir Weichmacher ein, die unter anderem auch für Lebensmittelverpackungen zugelassen sind. Solche Weichmacher werden hauptsächlich bei PVC-Toys genutzt, da das Material PVC an sich hart und spröde ist. Erst durch die Zugabe eines Weichmachers wird das PVC flexibel.

Was tut ORION über den Verzicht an Weichmachern hinaus, um den Kunden sicheres und qualitativ hochwertiges Erotikzubehör zu gewährleisten?

Gahr: Die Qualität und die Kundensicherheit haben für uns seit jeher oberste Priorität. Deshalb achten wir nicht nur präzise auf die Inhaltsstoffe der von uns angebotenen Produkte, sondern wir führen auch umfangreiche Labortests bei namhaften Laboren wie dem TÜV Rheinland und Bureau Veritas durch. Dafür wurde eigens ein Anforderungskatalog erstellt, der sich an der EU-Spielzeugrichtlinie orientiert.

Haben Sie einen Tipp für unsere Mitglieder zur Pflege von Erotikzubehör?

Gahr: Am besten und einfachsten lässt sich erotisches Spielzeug mit einer milden Seife oder einem speziellen Toy Cleaner zum Aufsprühen reinigen.

Die Firma ORION hat sehr viel erotisches Zubehör selbst entwickelt. Woher kommt diese Innovationsfähigkeit?

Gahr: Zum einen entstehen im Hause Orion einige kreative Ideen, die wir dann gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern umsetzen. Zum anderen arbeiten wir aber auch mit Erfindern und Designern im In- und Ausland zusammen. Hierbei sind teilweise schon langjährige Partnerschaften entstanden, aus denen sehr individuelle Ideen und Konzepte hervorgehen, die schlussendlich einzigartige Produkte hervorbringen.

Sie unternehmen jährlich Weltreisen mit längeren Aufenthalten in den USA und Südostasien, in denen Sie auch auf Entdeckungsreise nach neuem erotischen Zubehör gehen. Was waren bisher Ihre interessantesten oder merkwürdigsten Neuentdeckungen an erotischen Zubehör, die Sie auf diesen Reisen gemacht haben?

Gahr:Das Sprichwort „Andere Länder, andere Sitten“ bestätigt sich auf den Geschäftsreisen der ORION Mitarbeiter aus der Einkaufsabteilung in ferne Länder tatsächlich immer wieder. Der Anblick einer Real Doll aus Voll-Silikon oder einer hochtechnisierten Love-Machine ist für einen Europäer beispielsweise nicht alltäglich. Spannend und innovativ zugleich sind die über das Internet steuerbaren Toys. Sie sind tatsächlich eine Dimension, die in Zukunft sicherlich noch an Bedeutung gewinnen wird.

ORION ist als Konzern international tätig. Gibt es erotisches Zubehör, das in bestimmten Ländern besonders beliebt ist oder gibt es da keine landesspezifischen Unterschiede?
 

Gahr: Unsere Einkäufer sind oft in fernen Ländern unterwegs, können aber bestätigen, dass es hinsichtlich der auch bei uns besonders beliebten Sextoys kaum internationale Unterschiede gibt. Es gibt natürlich Unterschiede im Angebot erotischer Produkte, aber was bei uns besonders begehrt ist, ist es auch im Ausland und umgekehrt.

Wie würden Sie den Wandel der Erotikbranche von ihren Anfängen bis heute beschreiben?

Gahr: Wenn man bedenkt, dass es auch im alten Ägypten schon Vorläufer der heutigen Dildos und Vibratoren gab, wird deutlich, dass auch die Entwicklung erotischer Produkte sehr facettenreich ist. Was früher zu Cleopatras Zeiten eine zusammengerollte Papyrushülle gefüllt mit kleinen Käfern und Insekten war, sind heute hochtechnisierte Produkte in den verschiedensten Formen mit unterschiedlichsten Funktionsweisen. Aber von Einfallsreichtum war die Erotikbranche schon immer geprägt. Heute gibt es vielfältigere Möglichkeiten, Ideen und Innovationen zu realisieren, was den Markt abwechslungsreicher, aber eben auch schnelllebiger werden lässt. In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurden zudem auch immer neue Materialien entwickelt, aus denen Erotikartikel angepasst an die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden hergestellt werden können.

Die vielfältige, seit Jahren, ja sogar Jahrhunderten andauernde Entwicklung der Erotik hat außerdem auch die Enttabuisierung der Thematik mit sich gebracht. Liebe, Erotik und Sex sind heutzutage keine Tabuthemen mehr, sondern gesellschaftlich weit verbreitet und im Mainstream verankert. Die Gesellschaft ist offener geworden – und so nimmt auch die Erotik einen höheren Stellenwert ein. Dadurch wird die Bandbreite von Erotikartikeln immer größer und kundenorientierter.

Liegt der Fokus der angebotenen Produkte vorwiegend auf Frauen oder auf Männer? Welche Zielgruppe ist am stärksten vertreten?

Gahr: 60 Prozent der ORION Kunden sind Paare, jeweils 20 Prozent Frauen sowie Männer. Liebe und Erotik sind eben seit jeher Themen, die beide Geschlechter tangieren. Unser Fokus auf Frauen, Männer und Paare spiegelt sich auch in unserem Slogan „Mehr Spaß zu zweit“ wider, an dem wir traditionell unsere Produktauswahl ausrichten. Das ORION Sortiment umfasst etwa 14.000 Artikel. Die meisten von ihnen lassen sich idealerweise zu zweit nutzen. Mit vielen Produkten kann Frau auch alleine Spaß haben. Ebenso gibt es auch einige speziell für Männer konzipierte Artikel. Aber die Mehrzahl der Produkte bringt Paaren das gemeinsame Vergnügen.

Was war bisher ORIONs größte Hürde bzw. Herausforderung in der Vergangenheit?

Gahr: Die Erotikbranche ist eine Branche, in der Qualität ganz besonders groß geschrieben wird. Große Unternehmen spielen dabei eine besondere Rolle: Sie sind immer auch Wegbereiter für qualitative Anforderungen. ORION steht seit über 30 Jahren für ein qualitativ hochwertiges, vielfältiges Angebot, das wir stetig erweitern. Als innovativer, unabhängiger und weltweit agierender Erotik-Konzern verstehen wir es als immer neue Herausforderung, die qualitativen Maßstäbe zu festigen und noch zu steigern. Ebenso ist es eine Herausforderung, zum Wohle der Kunden auch immer den neuesten Standards zu entsprechen – das beginnt bei den Richtlinien zur Verwendung von Weichmachern und geht bis hin zur neuesten Technologie bei den Lovetoys. Solche Herausforderungen machen das Alltagsgeschäft spannend und abwechslungsreich.

Welche Pläne hat ORION für die Zukunft bzw. welche Projekte sind noch geplant?

Gahr: Die technischen Innovationen werden uns auch in Zukunft weiter begleiten. Spannend ist die erotische Interaktion über größere Distanzen hinweg. Hier werden wir künftig genau abstecken, was möglich ist und an einer technischen Umsetzung dieser Ideen arbeiten.

 

 

Eine simple Alternative zu gekauften Sextoys

 

 

Statt viel Geld zu investieren in neue Toys, kann man sich seine kleinen Helfer auch ganz einfach selbst herstellen. Alles, was Sie dazu benötigen, erhalten Sie in jedem Supermarkt. Das Praktische am Selber bauen: Die Einzelteile lassen Sich nach Gebrauch wieder in völlig unauffällige Materialien zerlegen und zudem mehrfach verwenden. Hier präsentieren wir Ihnen Bastelanleitungen für verschiedene Varianten für Taschenmuschis. Wenn Sie aber noch etwas mehr Unterhaltung in Sachen Sex haben möchten, schalten Sie in das TV-Sexmagazin Heiß und Fettig ein. Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Bildnachweise:
1. Bild © eillen1981 - Fotolia
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