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Tantra Yoga: Synthese aus Sexualität, Entspannung und Sport

Tantra YogaDie Ursprünge des Tantra liegen im Buddhismus. Übersetzt bedeutet Tantra nichts anderes als "Gewebe", doch diese Übersetzung hat wenig mit dem zu tun, wie Tantra in der heutigen Zeit gelebt wird. Tantra Yoga ist eine Mischung aus spiritueller Sexualität, Entspannung und Sport. Es kann durchaus auch anstrengend werden bei den Übungen, die grundsätzlich nackt und in gemischten Gruppen ausgeübt werden. Die Symbiose von Tantra und Yoga ist fast so alt wie die Entstehung des Tantras, wird jedoch erst seit dem 21. Jahrhundert vermehrt gelehrt. Während Tantra in früheren Jahren als rein religiöses Ritual gelehrt wurde, steht die Spiritualität und die erotische Komponente heute deutlich im Vordergrund.
Wer noch keine Erfahrung mit Tantra gemacht hat, bringt diese Form der geistigen und körperlichen Entspannung oftmals mit Sex in Verbindung. Auch wenn die Sexualität eine große Rolle spielt, bleibt der eigentliche Liebesakt fast immer außen vor. Viel mehr geht es darum, durch die Sexualität und die daraus entstehende Ekstase eine gewaltige Energie im Körper freizusetzen. Bei einer Tantra-Massage wird die Lust in große Höhen getrieben, jedoch verweilt, bevor es zum "Point of no return" kommt. Den Tantralehren zu Folge kann aus der sexuellen Erregung eine große Energie gewonnen werden, die den Körper stärkt, die Sinne kräftigt und für spirituelle Erleuchtung sorgt. Kennen Sie ihre Kundalini? Es handelt sich dabei um die, in ihrem Körper schlafende, Vital Energie, die mittels Tantra Yoga erweckt werden kann.
In vielen Partnerschaften wird Tantra praktiziert, um die eigene Spiritualität zu stärken. Doch auch mit völlig fremden Menschen können Sie sich beim Tantra Yoga laben. Es spielt keine Rolle, wie gut Sie ihren Tantrapartner kennen, denn bei der Fokussierung auf ihre eigene Mitte, lernen Sie vor allem sich selbst kennen. Der Partner beim Tantra Yoga wird in die Übungen und Selbstentdeckungen mit einbezogen. Das Gefühl der Nähe entsteht nicht aus möglichst viel Wissen übereinander, sondern durch spirituelle Hingabe. Beim Tantra Yoga wird ein Partner für die Übungen benötigt, doch dieser Partner kann durchaus auch eine neue Bekanntschaft sein. Während der Übungen wird die Wahrnehmung gestärkt, die Sinnlichkeit erweckt und die Nähe zum Gegenüber hergestellt.

Die Lehre ist für jede Körperart geeignet

Karikatur von Frau und Mann beim Tantra YogaWenn Sie nicht über den perfekten Körper verfügen, brauchen Sie vor Tantra Yoga dennoch keine Angst zu haben. Die Ursprünge des Tantras aus Indien schließen eine Verachtung des eigenen Körpers vollständig aus. Jeder Körper gilt als etwas wertvolles, unabhängig vom optischen Erscheinungsbild. Die erotische Bindung, die sich beim Tantra Yoga entwickelt, wird nicht durch optische Reize hervorgerufen, sondern durch spirituelles Erleben. Hierbei wird der Körper nur als Vermittlungsteil gesehen, wichtiger ist die Seele, die durch körperliche Aktivität und Berührungen erreicht werden soll. Ein unvollkommener Körper mit Makeln wird in der Praktizierung des Tantra zu einem vollkommenen und gottgleichen Musikinstrument, dessen Saiten gezupft werden und bei dem es rein auf den Klang ankommt.
Tantra funktioniert nach einem einfachen Prinzip, dem Mann & Frau Prinzip. Im tantrischen werden Mann und Frau als Shiva und Shakti bezeichnet, die sich miteinander vereinen müssen, damit sie Erfüllung erfahren. Dies ist auch der Grund, warum vielfach Tantra mit Geschlechtsverkehr gleichgesetzt wird. Es kann nicht abgestritten werden, dass sich die erotische Spannung zwischen Mann und Frau beim Tantra Yoga sehr schnell erhöht, doch der Sex ist kein Bestandteil einer Tantra Yoga Session. Was im Nachhinein passiert, ist ein ganz anderes Thema. Durch die entstandene Lust gibt es wohl kaum ein Paar, was sich anschließend nicht im verdienten Orgasmus der Lust hingibt. Mann und Frau nehmen beim Tantra eine bestimmte Rolle ein. Der Mann, Shakti, ist der Energieträger, während die Frau, Shiva, das Bewusstsein symbolisiert. Vereinen sollen sich somit nicht Mann und Frau direkt, sondern Energie und Bewusstsein. In der Praxis bedeutet dies, dass beim Tantra Yoga die versteckten Energien des Körpers ins Bewusstsein gebracht werden sollen.

Die Symbiose von Tantra und Yoga

Yoga und Tantra sind zwar grundsätzlich zwei unterschiedliche Lehren, doch sie verfolgen das gleiche Ziel. Leid und Unglück sollen sowohl beim Tantra, als auch beim Yoga minimiert und durch Glück und Leichtigkeit ersetzt werden. Das primäre Ziel des Tantra Yoga ist es, einen dauerhaften Glückseligkeitszustand zu erreichen. Beim Yoga in seiner ursprünglichen Form konnte dieses Ziel nur durch harte, körperliche Arbeit erreicht werden. Selbstdisziplin, Härte mit dem eigenen Körper und vor allem eine Ablehnung jeglicher Form der Sexualität galt bei unseren Vorfahren als das Mittel der Wahl.

Yoga am Strand mit Sonnenuntergang

Beim Tantra hingegen stand der Genuss und die sexuelle Energie schon immer im Vordergrund. Erst im 21. Jahrhundert wurden diese beiden, traditionsreichen Lehren miteinander fusioniert, um so eine Maximierung der Glückseligkeit zu erreichen. Die harten, körperliche Einheiten des Yoga, kombiniert mit der sinnlich-weichen, fließenden Lehre des Tantra ist eine tolle Möglichkeit für Paare und Einzelpersonen den eigenen Körper an seine Grenzen und darüber hinaus zu bringen.

In der Praxis

Tantra Yoga wird meist in Gruppen gelehrt. Sie brauchen einen Übungspartner, da die meisten Übungen nicht von einer Person durchgeführt werden können. Es wird unterschieden in Anfänger- und Fortgeschrittenengruppen. Diese Einteilung bezieht sich vor allem auf den Yoga-Part, denn die Übungen erfordern durchaus etwas körperliches Geschick und Kraft, die Anfänger zunächst erlernen müssen.
Tantra Yoga wird je nach Institut nackt oder leicht bekleidet praktiziert. In der Regel sind jedoch alle Teilnehmer nackt, da im Tantra die Bekleidung als Störung empfunden wird. Der Körper kann deutlich besser empfangen, wenn er nicht von Textilien irritiert wird. Die Übungen sind sehr vielfältig, haben aber fast immer die direkte, körperliche Berührung zwischen Ihnen und ihrem Partner zur Folge. Liebesstellungen werden simuliert, der Akt wird jedoch nicht ausgeführt.
Beim Tantra Yoga gibt es keine Scham, auch eine deutlich sichtbare und erkennbare, körperliche Erregung wird angenommen und als Zeichen der Sinnlichkeit verstanden. Es wird nichts verborgen oder tabuisiert, beim Tantra Yoga geht es darum die eigene Ekstase auszuloten und den Energieknoten zum platzen zu bringen.
Natürlich ist Tantra Yoga in einem hohen Maß erotisch, insbesondere durch die ständigen Berührungen und die Hingabe beider Trainingspartner zueinander. Durch verschiedene Übungen, die unter anderem Vertrauen erfordern, wird ein besonderes Verhältnis geschaffen, eine innere Verbundenheit erzeugt, die auch die sexuelle Anziehungskraft zwischen Ihnen und ihrem Partner stärkt oder erweckt. Tantra Yoga wird recht häufig in freier Natur praktiziert, um eine noch tiefere Verbundenheit des menschlichen Körpers zur Natur und zum gottgegebenen zu schaffen.

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