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Welche Autofahrer sind die größten Fremdgeher?

Mann im Auto

Sind Fahrer bestimmter Automarken offener für ein außereheliches beziehungsweise außerpartnerschaftliches Abenteuer als andere? Die Antwort scheint leichter zu sein, als man meinen mag. Offenbar lässt sich das Treueverhalten einer Person tendenziell schon an ihrem Auto erkennen. Laut einer aktuellen Umfrage gibt es durchaus Treue-Unterschiede zwischen den Besitzern verschiedener Automarken. Wir decken auf, hinter welchen Automarken sich ehrliche Typen und schlimme Finger verstecken.

Von treuen Seelen bis notorischen Fremdgängern

Wer einen Mazda-Fahrer kennenlernt, braucht sich laut Umfrageergebnis keine Sorgen über Untreue zu machen: Nur 5% der befragten Fahrer der japanischen Marke sind schon einmal fremd gegangen. Nicht ganz so treue Seelen sind die Fahrer von Toyota oder Ford, von denen jeweils 9% angaben, schon einmal untreu gewesen zu sein. Böse Zungen behaupten, dass die Fahrer dieser drei Fahrzeugtypen vielleicht auch weniger Möglichkeiten zum Fremdgehen haben, was am fehlenden Sexappeal der Fahrzeuge liegen könnte. Aber das sind nur unbestätigte Gerüchte. Auf den Plätzen fünf bis sieben finden sich die deutschen Traditionsmarken Mercedes, Volkswagen und BMW - jeder zehnte Autofahrer dieser Marken hat sich nach eigenen Angaben schon anderweitig vergnügt. DDR Schild auf AutoOb es vor der deutschen Wiedervereinigung im Osten heißer her ging als im Westen, wird bis heute diskutiert und vielleicht wird dieser Streitpunkt auch niemals aufgeklärt werden. Fest steht aber, dass Skoda damals im Osten viel bekannter (und berüchtigter) war als im Westen. Die in die DDR exportierten Autos waren echte Exoten auf den Straßen und sorgten so für interessante Gespräche, die auch schon mal in einem fremden Bett endeten. Auch heute, unter der Flagge von Volkswagen, scheinen Skoda-Fahrer in Sachen Treue gerne mal Fünfe gerade sein zu lassen. Mit einer stolzen Fremdgeh-Quote von 11% erzielten sie den vierten Platz im Ranking der Umfrage.Die Bronze-Medaille sicherte sich mit 13% die vierte Traditionsmarke im Bunde, Audi, von der es außerdem heißt, dass ihre Fahrer in den letzten Jahrzehnten eine beachtliche Entwicklung genommen haben. Waren es früher die gemütlichen Autofahrer über 50, die gemächlich über die Autobahnen der Republik tuckerten, trifft man heute in den Autos mit den vier Ringen auf dem Kühlergrill vornehmlich Yuppies um die 30, die mit Designer-Anzug und Headset im Ohr von ihrem lichter werdenden Haupthaar abzulenken versuchen. Sie sind ebenso gefragt wie beschäftigt und deshalb meistens mit ihrer Freisprechanlage verbunden, ist zu hören. Und laut Umfrage könnte sich jeder Siebte bis Achte dabei über die außerehelichen Vergnügungen in der letzten Nacht unterhalten.Einen ähnlich großen Imagewechsel hat auch Opel vollzogen, die Automarke, die mit 14% Fremdgängern auf dem zweiten Platz gelandet ist. Lange Zeit hatte Opel mit einem eher grauen, langweiligen Biedermann-Image zu kämpfen. Aktuell gewinnen die Rüsselsheimer immer mehr Sympathien. Von dem aufgepeppten Image scheinen auch die Fahrer zu profitieren, die sich des Öfteren über ein aufregendes Abenteuer freuen können - und das nicht unbedingt mit dem eigenen Ehepartner.Oh lala, Cherie, heißt es durchaus überraschend auf Platz 1: Mit 20% sind Renault-Besitzer die mit Abstand größten Fremdgeher hierzulande. Vielleicht haben die frankophilen Autobesitzer den aktuellen Markenclaim des französischen Herstellers zu wörtlich genommen und leben "Passion for life" nicht nur im Auto (...)

Fremdflirten erlaubt?

Mann lehnt am AutoAnders sieht es bei den Fremdflirtern aus: Hier liegen Mazda (36 Prozent), Toyota und Ford (jeweils 34 Prozent) ganz weit vorn, gefolgt von BMW (31 Prozent), Audi, VW und Skoda (jeweils 30 Prozent). Hinter den offenbar nicht sehr flirtfreudigen Mercedes-Fahrern (26 Prozent) liegen nur noch - überraschenderweise - die Renault Besitzer (25 Prozent). Die kommen dann wohl lieber gleich zur Sache.Übrigens: Auch die Autofarbe könnte schon einen Hinweis auf die Treue des Besitzers liefern: So sind 51 Prozent der Besitzer von grünen Autos schon einmal fremdgegangen und 45 Prozent der Besitzer von schwarzen Autos. Kurz dahinter liegen silberfarbene Autos (39 Prozent) und blaue Fahrzeuge (38 Prozent).Bei der Umfrage handelt es sich um eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag des Online-Portals Seitensprung-Fibel.de, durchgeführt von dem Marktforschungsinstitut Toluna. Es nahmen 1.336 deutsche Autofahrer daran teil.

Internationale Unterschiede

Die berichteten Zusammenhänge zwischen Automarken und Treueverhalten beziehen sich wohlgemerkt nur auf deutsche Autofahrer, denn hier gibt es offenbar große internationale Unterschiede. So ergab etwa eine Umfrage eines britischen Seitensprung-Portals, dass die hiesigen Fremdgänger Nr. 1 auf der Insel nur auf dem letzten Platz landeten: Renault-Fahrer bilden - zusammen mit Seat-Fahrern - das Schlusslicht unter den Fremdgängern.Die ersten drei Plätze belegten hier dagegen deutsche Fabrikate: Unangefochten auf Platz 1 der Autobesitzer, die gerne auch mal außerhalb des Ehebettes unterwegs sind, liegen hier BMW-Fahrer mit 19 Prozent bei den Männern und elf Prozent bei den Frauen. Mit deutlichem Abstand auf Platz zwei und drei folgen in Großbritannien Audi (neun Prozent) und Mercedes (acht Prozent). Wer zu einer britischen Automarke greift, bleibt wohl auch sexuell eher zuhause: Nur sieben Prozent der Jaguar-Fahrer und fünf Prozent der Land Rover-Besitzer sind schon einmal fremd gegangen.

Junger Mann sitzend im Auto

Wieder andere Ergebnisse lieferte eine Umfrage eines US-amerikanischen Seitensprung-Portals, das seine Mitglieder über deren Automarke und Treue befragte. Für Europäer womöglich erstaunlich, erwies sich hier Honda bei den Frauen (22 Prozent) und Toyota bei den Männern (21 Prozent) als die Automarke mit der höchsten Fremdgehquote. Auf Platz zwei landete bei beiden Geschlechtern Ford (Frauen: 13 Prozent; Männer: 12 Prozent), danach verteilen sich die Automarken auf den Plätzen drei bis zehn etwas unterschiedlich. Sie sind hier bei beiden Geschlechtern weitgehend identisch (Chevrolet, BMW, Dodge, Nissan, Mercedes), bei den Frauen finden sich unter den Top 10 der Fremdgeher darüber hinaus auch die Marken Chrysler (4 Prozent) und Volkswagen (drei Prozent), bei den Männern Jeep (fünf Prozent) und GMC (drei Prozent).Interessant wäre in diesem Zusammenhang eine neue Studie, die herausfinden könnte, ob sich das außereheliche sexuelle Interesse der Autofahrer ändert, wenn deren nächste Fahrzeug einer anderen Marke angehört. Was meint Ihr?

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