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Spitzensportler schlägt Schlammcatchen für Olympia vor

Ein Vorschlag sorgte jüngst für Kopfschütteln in der Sportwelt: Der 100-Meter-Sprinter Justin Gatlin hatte die unverschämt gute Idee, zwei Olympia-Anwärterinnen zum Schlammcatchen antreten zu lassen. Treffpunkt18 findet diese Idee ausgezeichnet. Daher schließen wir uns Gatlin an und fordern darüber hinaus, das Ganze zu einer Olympischen Disziplin zu ernennen. Natürlich birgt dieses Vorhaben gewisse Risiken, die bisher unbeachtet blieben in der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Daher haben wir uns einmal ganz ernsthaft mit den Vor- und Nachteilen des Schlammcatchens als Olympischer Disziplin befasst.

Frau mit Schlamm im Gesicht

Die beiden Leichtathletinnen Allysson Felix und Jeneba Tarmoh liefen jeweils im Vorentscheid für die Olympischen Spiele die 100 Meter Strecke mit einer Zeit von 11,068 Sekunden und landeten damit beide auf dem dritten Platz. Gatlin schlug vor, das Stechen solle durch eine Runde Schlammcatchen entschieden werden, die Siegerin dürfe dann bei Olympia antreten. Wenn er da mal nicht schmutzige Fantasien im Hinterkopf hatte. Vielleicht erhoffte sich der Spitzensportler als Belohnung für seine gelungene Idee ein heißes Treffen mit der Siegerin.

Grünes Häkchen5 Gründe, warum Olympiateilnehmerinnen auch mal Schlammcatchen sollten:

 

Mit Matsch beschmiertes Frau

  • Schlammcatchen sollte als Sport endlich ernst genommen werden. Die sexuelle Komponente sollte kein Ausschlusskriterium sein, schließlich findet das Gestöhne beim Tennisspielen auch niemand anstößig.
  • Schlamm ist gut für die Haut.
  • Schlammcatchen knüpft in seiner archaischen Ausprägung ohnehin an die antiken Olympischen Spiele an, bei denen nackt geturnt wurde.
  • Das Verletzungsrisiko ist denkbar gering. Zwar wird rumgerutscht, was das Zeug hält, aber frau landet ja weich im Matsch.

Grünes Häkchen5 Gründe, warum Olympiateilnehmerinnen besser doch nicht Schlammcatchen sollten:

Frauenhintern im Bikini

  • Und nicht nur die Frisur, auch das Make-Up ist hinüber nach einer Runde Ringen im Matsch.
  • Man könnte Dreck ins Auge bekommen. Gerade für Kontaktlinsenträgerinnen ist das natürlich unschön.
  • Der Ehemann oder Lebensabschnittsgefährte könnte eifersüchtig werden. Nicht jeder ist begeistert davon, seine nackte Liebste von sabbernden Kerlen umringt zu sehen. Andere würden dafür sogar Eintritt zahlen...
  • Dreck in Nase und Ohren ist auch nicht schön.

Die Wurzeln des Schlammcatchens liegen im antiken Griechenland

Schlammcatchen ist bisher eine Domäne der Frauen. Zwei oder mehrere Damen treten dabei entweder nackt oder im Bikini, auf jeden Fall aber leicht bekleidet im Matsch gegeneinander an. In einigen Ländern ist Schlammringen eine beliebte Methode, den Junggesellinnenabschied zu feiern. Es gibt mittlerweile Reiseanbieter, die das schmutzige Vergnügen für bald vermählte Damen in Osteuropa im Programm haben – zum Mitmachen versteht sich. Zeichnung zeigt antike RingerErste Berühmtheit erlangte der Showsport, der angeblich gar kein richtiger Sport ist, in den 1930er Jahren in Kalifornien. Von hier aus verbreitete sich die erotische Variante des Ringkampfes bis nach Osteuropa und Fernost, wo sie sich noch heute großer Beliebtheit erfreut. Als Abwandlung des Ringkampfes reichen die Wurzeln des Schlammcatchens bis zu den Olympischen Spielen der Antike zurück. Und tatsächlich traten die griechischen Athleten schon damals nackt zum Ringen an. Natürlich war der Sport damals noch einzig den Männern vorbehalten. Die Damenwelt wird dem Spektakel sicher begeistert im Publikum beigewohnt haben.

Im Hinblick auf die antike Vorgeschichte könnte man dem Schlammcatchen ruhig etwas mehr Ernst entgegenbringen, anstatt es als schmutzig abzustempeln. Übrigens ist der Ringkampf ohne Schlamm als Olympische Disziplin erst seit 2004 für Frauen zugelassen. Schlammcatchen war also seiner Zeit weit voraus und sollte nicht zuletzt deshalb mit aufgenommen werden in den Reigen der Olympischen Disziplinen.

Und wie löst der US-Verband nun das Problem um die beiden drittplatzierten Athletinnen? Ihnen stehen 3 Möglichkeiten zur Verfügung: Sie laufen die 100-Meter noch einmal, eine von beiden tritt freiwillig zurück und verzichtet auf ihre Teilnahme an Olympia oder das Ganze wird durch einen Münzwurf entschieden. Münzen werfen soll also besser sein als ein ordentlicher Ringkampf im Matsch? Sehr sportlich! Und wie steht es um Ihre sportliche Betätigung? Falls Sie mal wieder ein paar Kilos loswerden möchten, empfehlen wir Ihnen, den Matratzen-Zweikampf: Alle Vorteile einer Sex Diät finden Sie in diesem Magazin-Artikel. Also, nichts wie los zum nächsten Sexdate

Bildnachweise:
1. Bild © zea_lenanet - Fotolia
2. Bild © Poulsons Photography - Fotolia
3. Bild © lulu - Fotolia
4. Bild © Erica Guilane-Nachez - Fotolia